Welt-AIDS-Tag: Vorurteile abbauen, Aufklärung sicherstellen

01.12.20
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz, News 

 

Von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz

„Dank jahrzehntelanger Forschungs- und Aufklärungsarbeit kommt HIV/AIDS heute nicht mehr einem Todesurteil gleich. Durch eine entsprechende Therapie ist ein weitgehend beschwerdefreies und normales Leben möglich. Eine Übertragung kann durch Medikamente verhindert werden. Jedoch macht es Diskriminierung für Betroffene immer noch schwer, mit der Infektion zu leben. Aufklärung über die Krankheit und die Therapien sind unerlässlich, um Vorurteile abzubauen und um Betroffenen den Umgang mit der Diagnose zu erleichtern“, sagt Katrin Werner, Vorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz.

„Die Corona-Pandemie hat die Probleme, die es sowieso schon gab, noch um einiges verstärkt. Gerade im Bereich Beratung und Prävention sehen wir dringenden Nachbesserungsbedarf seitens der Landesregierung. Wer schnelle Beratung und Unterstützung z. B. beim Bekanntwerden einer möglichen Infektion braucht, muss diese auch schnell bekommen“, ergänzt Melanie Wery-Sims, Spitzenkandidatin der LINKEN zur Landtagswahl und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Queer.

Peter Weinand, Sprecher der LAG Queer, fügt hinzu: „Darüber hinaus ist durch die Schließung von Begegnungsstätten, Kneipen und Kulturstätten die Möglichkeit der Prävention und Information erheblich eingeschränkt. Bürgerliches Engagement ist ein wichtiges Gut, das gepflegt werden muss. Es darf nicht sein, dass erneut ein Großteil der Verantwortung auf die Schultern von ehrenamtlichen Helfer*innen gelegt wird. Die Landesregierung muss durch finanzielle und strukturelle Unterstützung garantieren, dass weiterhin Beratungsangebote, wie die Aufklärung über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen, sichergestellt sind.“

 







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