"2010 wird die Privatwirtschaft in China 70% des BIP erwirtschaften".


02.08.09
InternationalesInternationales, Wirtschaft 

 

Von Reinhold Schramm

Die Nachrichtenmeldung auf der Internetseite der Botschaft der Volksrepublik China (Berlin) in der Bundesrepublik Deutschland (bereits) am 29. September 2006.

Im Wortlaut:
>Am letzten Donnerstag ist das Blaubuch über die Privatwirtschaft Chinas 2006 veröffentlicht worden. Darin wird prognostiziert, dass der Anteil der Privatwirtschaft an Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) während des 11. Fünfjahresplans von 65 auf 75 Prozent steigen wird. Mit der Entwicklung der Privatwirtschaft werden auch einige chinesische Privatunternehmen in die Top-500 der Welt aufrücken.

Das Blaubuch wurde von dem Gesamtchinesischen Dachverband für Industrie und Handel, dem Staatlichen Statistikamt und der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform herausgegeben. Laut Blaubuch sind die Privatunternehmen in China mittlerweile Hauptkanäle für Produktionskapital, Arbeitsbeschaffung, Steuereinnahmen und Außenhandel. Über 75 Prozent der Arbeitstätigen in den Städten und Gemeinden arbeiten im privaten Sektor. In den letzten fünf Jahren sind die Investitionen der inländischen Privatunternehmen durchschnittlich um 30 Prozent jährlich gestiegen. Die Zunahme an Unternehmen, Kapital, Umsatz, Produktion und Gewinn liegt bei 50 Prozent pro Jahr. Privatunternehmen zahlen bereits mehr Steuern als Staatsbetriebe.

Am schnellsten entwickelt sich die Privatwirtschaft in Beijing und Tibet

Laut Blaubuch nahm die Zahl der privaten Investoren in China in den letzten fünf Jahren im Jahresdurchschnitt um 22,9 Prozent zu, darunter am schnellsten Beijing (127 Prozent) und in Tibet (39,5 Prozent). Es wird prognostiziert, dass sich die Privatwirtschaft, insbesondere der Einzelhandel schneller als die Gesamtwirtschaft entwickeln wird.

Unterstützungen der Privatwirtschaft in sechs Bereichen

Dem Blaubuch zufolge wird sich die Privatwirtschaft während des 11. Fünfjahresplans weiter mit atemlosem Tempo entwickeln. Noch mehr Privatunternehmen werden in die Top-500 Chinas vorstoßen, manche sogar in die internationalen Top-500.

Um die Entwicklung der Privatwirtschaft zu fördern, werden in dem Blaubuch der Regierung sechs Vorschläge vorgelegt, darunter die Beschleunigung der Gesetzgebung über den Schutz des privaten Eigentums entsprechend der Verfassung und die Beseitigung von Gesetzen und Verordnungen, die gegen die Verfassung verstoßen. Prüfung und Genehmigung durch Verwaltung sollte vereinfacht, wirtschaftliche Monopole zerschlagen, das Steuersystem vereinheitlicht, arbeitsschaffende, Hightech- und Dienstleistungsunternehmen durch Steuererleichterungen unterstützt und die Gebührenerhebung vereinfacht werden.<

(China.org.cn, Xinhua, 26. September 2006)


Quelle: Chinesische Botschaft Berlin - am 29.09.2006.
>2010 wird die Privatwirtschaft in China 70% des BIP erwirtschaften<
Internet: http://www.china-botschaft.de/det/zt/tzzzg/fl/t274401.htm  


Anmerkung: Die ideologischen und politischen Hofprediger und Hofschranzen des Bourgeoissozialismus müssen das gesellschaftspolitische Feld räumen, auch in Deutschland (Berlin) und Europa.

01.08.2009 / Reinhold Schramm







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