Neue Runde: „Madame terrible" Christa Müller und ihr unseliger Vergleich von weiblicher Genitalverstümmelung und Krippenbetreuung


Kirsten Tackmann MdB

11.03.08
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LINKE im Bund distanziert sich von dieser absolut inakzeptablen Diffamierung – Im Saarland jedoch gehen die Uhren anders

Berlin (sk) - "Es ist ungeheuerlich, dass Christa Müller auf ihrem Vergleich der traumatischen Auswirkungen von weiblicher Genitalverstümmelung und Krippenbetreuung besteht", so Kirsten Tackmann die frauenpolitische Sprecherin und Mitglied des Fraktionsvorstandes der Fraktion DIE LINKE.

"Das Frau Müller ernsthaft einen Vergleich zwischen einer grausamen Menschenrechtsverletzung und öffentlicher Kinderbetreuung herstellt und letztere sogar noch als barbarischer bezeichnet, ist zynisch und bringt das Fass zum Überlaufen! Sie beleidigt damit vor allem ostdeutsche Biographien und diffamiert engagierte, gut ausgebildete KinderbetreuerInnen.

Seit mehr als einem Jahr vertritt Frau Müller ihr Konzept im Namen der LINKEN aus dem Saarland. Mit ihrem aktuellen Angriff über Spiegel Online gegen meinen Kollegen Jörn Wunderlich und die Positionen der Bundestagsfraktion geht sie nun entschieden zu weit, denn es sind in der LINKEN Mehrheitspositionen Christa Müller vertritt mit ihrem Konzept eine deutliche Minderheit innerhalb der LINKEN, ohne darauf hinzuweisen. Damit diskreditiert sie die politische Mehrheit in der Bundestagsfraktion sowie der Partei und nimmt sie für ihre persönliche Missionierung in Haftung".

Kirsten Tackmann fordert Christa Müller in diesem Zusammenhang auf, endlich die politischen Mehrheiten in ihrer Partei zu respektieren und die politische Demontage der Bundestagsfraktion und der Partei DIE LINKE zu unterlassen!

Unterdessen hat der Vorsitzende der saarländischen LINKEN, Rolf Linsler, hat Behauptungen der frauenpolitischen Sprecherin und Mitglied der Fraktion DIE LINKE zurückgewiesen. „Wie in jeder demokratischen Partei gibt es unterschiedliche Auffassungen zu verschiedenen Themen, so auch bei den LINKEN. Frau Tackmann möge aber bitte zur Kenntnis nehmen, dass die familienpolitische Sprecherin der saarländischen LINKEN, Christa Müller, vom saarländischen Landesvorstand mit überwältigender Mehrheit in ihre Funktion gewählt worden ist und nicht, wie Frau Tackmann behauptet, „ihr Konzept im Namen der LINKEN aus dem Saarland vertritt". In der Arbeitsgemeinschaft "Familie" der saarländischen LINKEN arbeiten sehr viele Parteimitglieder, an deren Spitze allein fünf Ansprechpartner stehen. Dies dürfte im Gegensatz zu Frau Tackmanns Annahmen stehen.

Der Landesvorstand der Saar-Linken hat im übrigen am 8. Februar 2008 einen Vorstandsbeschluss gefasst. Darin heißt es unter anderem: „DIE LINKE.Saar will einen Neuanfang in der Familienpolitik. Eltern sollen frei entscheiden können, ob sie ihre Kinder selbst erziehen oder Kindertagesstätten besuchen lassen."







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