Destabilisierung in Tibet ist generalstabsmäßig geplant


18.03.08
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Roude Fiisschen kritisieren Luxemburger Grüne und Linke Kräfte

Luxemburg (sk) -Die Luxemburger Organisation Roude Fiisschen (dt. rote Füchse) kritisiert die Haltung der Grünen, sowie von Attac-Luxemburg, Les Amis du Monde Diplomatique und déi Lénk wegen ihrer Haltung zum derzeitigen Konflikt In Tibet. „Die Strategie des US-Imperialismus in China ist ziemlich klar. Um den Wirtschaftsrivalen und das Gespenst einer anderen als der kapitalistischen Entwicklung zu beseitigen, soll das Land „balkanisiert", d.h. in möglichst viele Einzelteile zerlegt werden. Die Autonome Region Tibet soll dabei die erste Etappe einer Reihe von „bunten Revolutionen" werden, mit deren Hilfe man die nationale Einheit der Volksrepublik China zerstört. Erst Tibet, dann die angrenzenden Regionen und Republiken, schließlich die innere Mongolei und all jene Teile Chinas, in denen weitere nationale Minderheiten eine große Rolle spielen, so die Marxisten-Leninisten zu Lëtzebuerg.

Weiter äußern sich Roude Fiisschen: „Es ist daher kein Zufall, dass im Jahr der Olympischen Spiele eine exakt geplante und von Spezialistenkreisen durchgeführte Destabilisierung in Tibet stattfindet. Unter den 46.000 Mönchen in 1700 Klöstern, die alle vom chinesischen Staat ausge- und unterhalten werden, wird das Personal der Stoßtruppen rekrutiert, die in Lhasa zur Zerstörung von Eigentum jener schritten, die politisch oder religiös nicht auf ihrer Seite stehen. Dieser Mob ging nicht nur an Geschäfte und Wohnungen von Han-stämmigen Einwohnern, sondern auch von Buddhisten, die dem Dalai Lama und der sogenannten Exilregierung negativ gegenüberstehen. In welchem Rechtsstaat dieser Welt wird eine solche Vorgehensweise toleriert? Diese Frage sei an die sogenannten Menschenrechtsverteidiger gerichtet und an all jene, die dem Diskurs der „Kulturzerstörung" auf den Leim gehen. Besonders traurig ist, dass dies bis hinein in Déi Gréng und linke Kräfte (Attac, Les Amis du Monde Diplomatique und déi Lénk-Militanten) geht.

In der Kosovo-Frage haben wir gesehen, zu welchem Ergebnis solche „bunten Revolutionen" führen: zur Vertreibung von Minderheiten und von Andersdenkenden. Was die USA und der ihm folgende Westen als Plan ausgearbeitet haben geht eng zusammen mit dem Versuch der reaktionärsten Kräfte Tibets, das alte System der kleriko-feudalistischen Herrschaft wieder herzustellen. Hätten diese Kräfte Erfolg, würde das Rad der Geschichte zurückgedreht und das tibetische Volk hätte die verheerenden Folgen zu tragen: Ausbeutung, Unterdrückung, Obskurantismus statt Schulbildung, einem würdigen Leben und Gesundheitswesen für alle. Deshalb bekunden Roudefiisschen ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk und dem Volkskrieg gegen Separatismus".







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