DIE LINKE in Rheinland Pfalz steht ab sofort unter Zwangsverwaltung


Festung Ehrenbreitstein – Werden hier der Häuptling der LINKE in RLP und seine Hofkamarilla bald Quartier nehmen?, Foto: SaarKurier

25.01.08
TopNewsTopNews, Rheinland-Pfalz 

 

Pontius Pilatus kommt von der Saar

Glosse von Claude Michael Jung

DIE LINKE in Rheinland Pfalz torkelt zwischen Kriminalkomödie, Drama und absurdem Theater hin und her. Ein Gaunerstück jagt das Nächste. Jetzt droht ein Ende mit Schrecken. Wie man sich in der Parteizentrale, dem Berliner Karl Liebknecht-Amt, zuraunen soll, denkt die Parteiführung inzwischen darüber nach, ob und wie es gelingen könnte, den rosaroten Sauhaufen zwischen Westerwald und Vorderpfalz ordentlich in den Schwitzkasten zu nehmen.

Erschwerend kommt hinzu, dass es laut Verfassungsschutz im Dunstkreis der roten Komiker in Rheinland-Pfalz etwa 700 Linksextreme Pappnasen, darunter rund 100 Gewaltbereite geben soll. In einigen Gegenden, wie der Vorderpfalz, so schätzt das scharfe Auge der RLP-Schlapphüte, sei gar die Grenze zum innerparteilichen Terrorismus fließend. Ganz dunkelrote Elemente sollen gar die Überwindung des politischen Systems anstrebten, während andere rote Socken und Zirkel wiederum gerade dabei sind, sich selbst zu überwinden.

Derweil hat, ein prominenter Linker mit saarländischem Akzent, unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit, ins linke Ohr unseres Mitarbeiters Bernd Rüpel gewispert, man habe bereits einige Kasematten der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein angemietet, um den Parteivorsitzenden und seine Hofkamarilla dort festzusetzten. Auch konnte unser Mitarbeiter bereits in Erfahrung bringen, dass ein Verweser berufen werden soll, der den roten Schwestern und Brüder im Land beibringen soll, wo DIE LINKE den Most holt.

Aus dem Saarland er kommen wird, zu richten die Kleinkriminellen, Strolche und Pupser, die politisch bisher nichts auf die Reihe bekommen haben, dafür aber den Landesverband in Rheinland Pfalz ins Chaos gestürzt haben. Insider wollen wissen, dass es sich bei dem Pontius Pilatus, der als künftiger Stadthalter der Bundespartei den roten, chaotischen Sauhaufen mit eiserner Faust regieren soll, um das hochrangige Mitglied der LINKE Saar, den pensionierten Hauptfeldwebel Eisenhart Fürchtegott Mörser handeln soll. Hauptfeldwebel Mörser soll bereits die Konten der linken Versager unter seine Kontrolle gebracht und den traurigen Rest der Kohle auf ein Treuhandkonto der roten Saarsocken umdisponiert haben. Weitere Zahlungen an den Landesverband Rheinland Pfalz werden ebenfalls an die Saar umgeleitet und dort als Stütze der linken Geselligkeit Verwendung finden.

Drakonische Maßnahmen haben die linken Strolche und ihre Wasserträger in den kommenden Wochen und Monaten zu erwarten. Das Wort Erbarmen ist für Eisenhart Fürchtegott Mörser ein Fremdwort. Einem devoten Mitarbeiter des Landesvorsitzenden wurde von der Garde des strengen und gerechten Saarländers bereits eine Dornenkrone auf dessen Rübe gesetzt und der Hintern mehrmals kräftig gegeißelt.

Mit dem Einmarsch von Hauptfeldwebel Eisenhart Fürchtegott Mörser und seiner roten Saar-Garde in die Mainzer Landesgeschäftsstelle, – das Auswechseln der Türschlösser hat diesmal leider nichts verhindert – wird ab sofort ein neues Kapitel linker Geschichte an Rhein, Mosel, Lahn und Nahe aufgeschlagen.

„Vom roten Saarland lernen, heißt siegen lernen", so das Motto des nächsten Landesparteitages der Rheinland Pfälzer LINKE, der diesmal unter der Aufsicht saarländischer Politkommissare auf der alten Reichsfestung Cochem an der Mosel stattfinden wird. Den Ort hat Hauptfeldwebel Eisenhart Fürchtegott Mörser deswegen bestimmt, weil Kerker und Folterkammer dort jederzeit wieder in Betrieb genommen werden können und somit bereits die kleinsten Vergehen und Straftaten auf der Stelle drakonisch geahndet werden können.

Der Masterplan aus dem Saarland sieht vor, DIE LINKE im Westerwald, Hunsrück, Eifel und Mittelrhein künftig als eigenen Landesverband „LINKE Rheinland" direkt unter die Aufsicht der Bundespartei zu stellen. Die „Pfälzer Plage" samt ihrer kleinkriminellen Strömungen wird dagegen von Hauptfeldwebel Eisenhart Fürchtegott Mörser, zur Umerziehung unter saarländisches Diktat gestellt. In einem Interview mit dem Politmagazin „Zappenduster" sagt der gerechte Hauptfeldwebel Eisenhart Fürchtegott Mörser, er habe noch Hoffnung, den Pfälzer Linken die saarländische Linkskultur beizubringen, notfalls mit der Hilfe von Daumenschrauben.

Besonders erwähnte der stramme Hauptfeldwebel dabei, dass in seinem Landesverband keinerlei Reibereien und Intrigantentum existiere. Harmoniesucht und Eintracht herrsche überall dort, wo das gütige Auge des Landesvorstands hinblicke. Auch Linke, die das politische System überwinden wollen existierten ebenfalls nicht mehr im Umfeld der LINKE im Saarland, deren Ziel es ist, im kommenden Jahr mit der SPD zu kollaborieren und staatstragende Partei am Ufer der Saar zu werden, betont der stramme Pontius Pilatus zum Abschluss.

Au, den 25. Januar 2008







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