19-Jähriger bei Messerstecherei getötet


06.04.08
TopNewsTopNews, Antifaschismus, NRW 

 

SDAJ Rheinland Westfalen gegen Völkerhass und Rassismus!

 

StolbergAachen (sk) - In der Nacht zum Samstag, dem 5.April, wurde kurz vor 23 Uhr ein 19-jähriger aus Eschweiler auf der Birkengangstraße in Stolberg bei Aachen niedergestochen und starb wenig später. NPD und so genannte „Autonome Nationalisten" vereinnahmten den jungen Mann sofort als Kamerad und Sympathisant, erklärten sofort „Überfremdung" und „kriminelle Ausländer" zur Ursache. Am Samstag nutzten beide Gruppen den Vorfall für eine Kundgebung mit rassistischen und faschistischen Parolen.

Rund 160 Personen beteiligten sich an der Kundgebung der extremen Rechten. Ein Teilnehmer aus dem Lager der Demonstranten sprühte mit Tränengas um sich. Dabei wurden nach Polizeiangaben sechs Polizisten leicht verletzt. Der Mann leistete zunächst Widerstand, konnte jedoch festgenommen, werden. Gegen ihn erging Strafanzeige. Nach Polizeiangaben gibt es derzeit keine Erkenntnisse, dass die tödliche Auseinandersetzung vom Freitagabend auf der Birkengangstraße in Stolberg ,inen politischen Hintergrund hatte.

Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend SDAJ bedauert den Tod des jungen Mannes. „Er wurde das Opfer der Politik und Stimmungsmache von NPD und ihren Anhängern. Diese verfassungsfeindliche Partei ,sowie die ihr angegliederten Schlägertruppen der „Autonome Nationalisten" stacheln zum Völkerhass auf und verbreiten Rassismus. Öffentlich rechtfertigen und beschönigen sie sowohl Völkermord als auch Krieg der Hitler-Faschisten. Ihre zutiefst antihumanistische Weltanschauung basiert auf der Spaltung der Jugend, insbesondere der Arbeiterjugend. Sie schlagen Profit daraus, wenn sich Jugendliche gegenseitig totschlagen".

 

Für die Arbeiterjugend liegen Zukunft und Fortschritt aber in Internationaler Solidarität und Völkerfreundschaft Gewalt, Hass und Kriminalität unter der Arbeiterjugend haben ihre Ursachen in Massenarbeitslosigkeit, Armut, Perspektivlosigkeit, Konkurrenzdenken und eben auch nationalistischer Hetze. Dagegen helfen nur gemeinsame und solidarische Arbeit, der gemeinsame Kampf für die Rechte der Jugend.







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