Glosse: SPD Problembär mit Problemen


03.03.08
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SPD-Milieustudie sieht älteste Partei Deutschlands im Orkus verschwinden

Von Claude Michael Jung

Nicht im Lokus, sondern im Orkus, der Unterwelt, sieht das Politmagazin „Zappenduster", die SPD schon in Kürze verschwinden. Wie ein Vertreter Luzifers dem „Zappenduster anvertraute, investiere man derzeit Millionen in die Anschaffung neuer Röstapparate um die „Hartz IV Verbrecher" und ihre Helfershelfer einer artgerechten Prozedur in der Hölle unterziehen zu können.

Derzeit zwingt eine schwere Magen-Darmgrippe den pfälzer Problembären und SPD Oberhäuptling Kurt Beck dazu, in seiner Höhle still vor sich hinzusiechen. Morgens Einlauf, mittags Einlauf und abends das Ganze noch mal. Dazu kommen Zäpfchen, Kamillentee, Dauerschwitzen und ein Medikamentenmix, der selbst einem Grizzly Hören und Sehen vergehen lässt.

Nach seinem parteiintern umstrittenen Auftritt vor der Hamburger Senatswahl, in dem Häuptling Beck für eine Annäherung an die LINKE plädiert hatte, geriet der Sozen-Boss in das Schussfeld einer Bazillenschleuder, die den Pfälzer vorläufig zwingt, seine heimatliche Höhle nicht zu verlassen. Vermutungen aus Kreisen der Sozis, wonach Oskar Lafontaine (DIE LINKE) für den heimtückischen Biowaffenanschlag auf Kurt Beck verantwortlich sei, widerlegt die SPD Milieustudie des „Zappenduster" zweifelsfrei. „Die Sozis brauchen längst keinen äußeren Gegner mehr, um sich gegenseitig abzumurksen, das erledigen längst die engsten Parteifreunde", schreibt das international hoch angesehene Politmagazin in seiner jüngsten Ausgabe.

Zwar hat die gütige und mitfühlende Bundeskanzlerin dem SPD-Chef gute Besserung gewünscht, aber bestimmt nur um den Problembären schon bald wieder sein Unwesen innerhalb des Sozenwaldes treiben zu sehen, vermuten Szeneanalysten übereinstimmend. Seit Kurt Beck vom „frindly fire" der biodynamischen Hamburger Bazillenschleuder niedergestreckt auf der Matte liegt, versinkt der SPD Laden, quer durch sämtliche Landesverbände im Chaos. So schließt die baden-württembergische SPD angeblich aus Spargründen in den kommenden Monaten 14 ihrer 22 Geschäftsstellen im Land. „Andere Landesverbände der Sozen werden folgen" resümiert ein saarländischer Thekenphilosoph. In Berliner Maklerkreisen kursiert das Gerücht, das internationale Satiremagazin „Zappenduster" sei am Erwerb der Berliner SPD-Parteizentrale interessiert und plane die komplette Belegschaft des Willy Brandt Hauses zu Satirikern umzuschulen.

Während am vergangenen Wochenende das Sturmtief Emma sich über Deutschland austobte, tobten die Parteiflügel der Sozen sich untereinander aus. Das Fell ihres Häuptlings stand über der Frage: „Wie hälst Du es mit der LINKE", gar zur Debatte. Ein, nicht ganz unbekannter Linkspolitiker von der Saar soll angeblich bereits eine Offerte für das Fell des SPD Problembären Kurt Beck, dem Sozen-Generalsekretär übermittelt haben. „Gegerbt oder ungegerbt", wie es heißt. Auch der Berliner Zoo soll Interesse an Sozen-Bär Kurt gezeigt haben.

Ohne auch nur einen einzigen Schuss Pulver verschwendet zu haben, ist es der LINKE gelungen den Sozen schwere Treffer beizubringen. So rasant wie es mit der LINKE bergauf geht, so rasant torkeln die „Hartz IV Verbrecher" der SPD in den Abgrund. Ohne DIE LINKE werden künftig keine Mehrheiten, in Bund und Ländern, links des bürgerlichen Lagers zustande kommen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann die SPD ihren Gang nach Canossa antritt. Barfuß und in langen Unterhosen, wird gemunkelt, sollen die Sozen vor Oskar Lafontaine und Gregor Gysi erscheinen. Die Zeremonienmeister beider Parteien verhandeln angeblich bereits darüber, ob Kurt Beck bei seinem Canossagang von Finanzminister Steinbrück und Aussenwalter Steinmeier, als Ministranten, zur Unterwerfung geleitet werden soll.

Die beiden SPD-Steine (Steinbrück & Steinmeier) um Becks Hals machen dem pfälzer Problembären jedenfalls tüchtig zu schaffen. Dem Politmagazin „Zappenduster" vertraute Beck von seinem Krankenlager, zwischen Schüttelfost und einem ruhrartigen Durchfall an, er wolle nach seiner Genesung mal bei Oskar Lafontaine im Saarland vorbeischauen, um die Lage zu sondieren. Sein Bärenfell will er allerdings noch behalten, betonte Beck, bevor er von seinem Leibarzt erneut kräftig zur Ader gelassen wurde. Das Politmagazin „Zappenduster" wünscht dem SPD Problembären jedenfalls gute Besserung und viel Erfolg im Kampf gegen die SPD, seine Seuche.

Au, den 3. März 2008







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