Dortmunder Polizei läßt 300 Nazis gewähren und wendet sich 30 Linken zu


Bildmontage: HF

01.05.09
AntifaschismusAntifaschismus, NRW 

 

Die offizielle DGB-Kundgebung zum 1. Mai wurde heute von etwa 300 Nazis brutal gestört. Steine flogen auf die MaikundgebungsteilnehmerInnen, ein Polizeiwagen wurde beschädigt und Spiegel parkender Autos abgetreten.

Die Dortmunder Polizei, schon in der Vergangenheit nicht gerade sehr aufmerksam, tat überrascht. Die Nazis hätten woanders an einer genehmigten Demo teilnehmen wollen, seien dann aber überraschend in Dortmund geblieben um Krawall zu machen. "Wer das glaubt, wird seelig", meint Helmut Manz, stellvertretender Landessprecher DIE LINKE. NRW und Wortführer der Gegendemonstranten, "normalerweise kommen auf 300 Nazis 5-6 V-Männer. Dass die ihren Kollegen nicht rechtzeitig die wahren Absichten der Nazis gesteckt haben, ist wenig glaubhaft."

Schon um 9 Uhr versammelten sich die Nazi-Banden am Bahnhof, um dann gegen 11 Uhr loszulegen. Im Vergleich dazu stehen die LINKEN in Dortmund unter besonderer Aufsicht. Gegen 9.30 Uhr hatten etwa 30 spontan versammelte Linke etwa 19 Polizeiwagen in ihrem Blickfeld. Weitere 100 Linke wurden im Bahnhof zu der Zeit festgehalten. Die Nazis müsse man gleich wieder laufen lassen, hieß es aus Polizeikreisen, deshalb der Aufmarsch rund um die Gegendemonstranten.

Manz dazu: "Wieder einmal zeigt sich die Dortmunder Polizei auf dem rechten Auge blind. In Dortmund überläßt man dem rechten Mob die Straße!"

Seit 19 Uhr versammeln sich Linke aus NRW am Dortmunder Hauptbahnhof zu Gegenprotesten.







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