Leserbrief von Willi Übelherr

21.02.18
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Ein beitrag zur Debatte auf Scharf-Links.

Liebe freunde,

auf Scharf-Links fand ich diesen text des Gewerkschaftsforum Dortmund.

Gleich mal zu den grundlagen:

Ich mag auch keine Gewerkschaften, weil sie ausschliesslich daran arbeiten, die Lohnsklaverei zu erhalten.

Hayek und Mises, als mitglieder der oesterreichischen Schule fuer Oekonomie, arbeiteten fuer die befreiung des Kapitals und dafuer fuer die befreiung der privaten aneignung gemeinschaftlicher ressourcen und der privaten Kapital-Akkumulation.

Ich, und vielleicht wir, arbeiten fuer die befreiung der menschen, fuer die kooperation der produktiv taetigen, fuer die gleichwertigkeit aller menschen und damit fuer stabile materielle lebengrundlagen aller menschen.

Hier existieren 2 grundsaetzlich unterschiedliche orientierungen, die wir auch nicht als eine klassenfrage behandeln muessen, weil ich, und vielleicht wir, die existenz von klassen beenden wollen.

Das setzt voraus, dass sich alle, gemaess ihrer moeglichkeiten, an den grundlegenenden taetigkeiten zur herstellung unserer materiellen lebensgrundlagen beteiligen.

Gewerkschaften wie alle politischen Parteien, deren Stiftungen und sonstigem Anhang leben in einer parasitaeren umgebung und schaffen strukturen, wo sie dies koennen.

In dem moment, wenn die menschen ihre eigene oekonomie, die immer hoch dezentralisiert ist, selbst organisieren, werden gewerkschaften und der ganze politische ueberbau ueberfluessig. Das heisst, wir arbeiten auch fuer die aufloesung der gewerkschaften und des gesamten apparats des politischen ueberbaus.

Wir sollten uns im klaren sein, dass ohne eine oekonomische unabhaengigkeit auch keine politisch soziale unabhaengigkeit existieren kann. Und fuer die erhaltung dieser abhaengigkeit arbeitet ihr, das Gewerkschaftsforum Dortmung wie alle gewerkschaftlichen Instanzen und Einrichtungen

mit lieben gruessen, willi
Asuncion, Paraguay







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