Leserbrief von Angelika Kraft-Dlangamandla zum Artikel:
Jürgen Hülsmanns Austritt aus DIE LINKE


19.07.09
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Herr Hülsmann ist bei den KandidatInnen-Aufstellungen grundsätzlich gescheitert. Nur eine kleine Gruppe unterstützte ihn.
Die Behauptungen, im Kreisverband Düsseldorf der LINKEN gäbe es Antisemitismus und Rassismus, ist nur Vorwand für den Rücktritt Herrn Hülsmanns und den Antritt mit einer eigenen Liste, der wohl schon länger geplant war.
Schaut man sich die Liste aller gewählten KandidatInnen der Düsseldorfer LINKEN einmal an, kann weder von Rassismus noch Antisemitismus die Rede sein. Allein zwei Afro-Deutsche sind unter den KandidatInnen, die ihre Länder aus politischen Gründen verlassen hatten, eine Jüdin, es gibt alle möglichen Herkunfts-Nationalitäten und Konfessionen. Wo gibt es das denn sonst noch? Und alle diese KandidatInnen sind mit deutlichen Ergebnissen gewählt (abzüglich der Gruppe um Hülsmann, die natürlich ihre KandidatInnen gewählt hat).
Die angeblichen Bemerkungen eines alten Genossen, der unter Adenauer im Zuchthaus saß, der sich für Sintis und Romas eingesetzt hat, wurden bewusst missverstanden und verdreht.
Hier von Rassismus und Antisemitismus zu reden, ist bewusste Falschdarstellung der Realitität.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Kraft-Dlangamandla
Kandidatin der Ratsreserveliste und einer Bezirksvertretung
(halbe Litauerin, verheiratet mit einem ehemaligen ANC-Widerstandskämpfer aus Südafrika, soviel zum Thema Rassismus)

Anmerkung der Redaktion:

Otto Henke wurde am 3.7.09 auf der Versammlung der Basisgruppe 7 der Partei DIE LINKE.Düsseldorf auf die Äußerung Gysi sei ein "Judenbengel" angesprochen. Er bestritt sie nicht, sondern erklärte sie sei "aus dem Kontext gerissen". Eine ältere Genossin fragte ihn dann, in welchem Kontext er es denn für angemessen finden würde, Gysi als "Judenbengel" zu bezeichnen. Otto Henke darauf hin an Stelle einer Antwort auf die Frage zu der Genossin: "M., Dein Mann hat sich nur Deinetwegen umgebracht."

So weit zu der antisemitischen Äußerung von Otto Henke und der Debattenkultur, die er pflegt. Es ist ein Armutszeugnis für DIE LINKE.Düsseldorf, dass er als Kandidat gewählt wurde. Die Aufgabe von Mitgliedern des Kreisvorstandes sehen wir nicht darin, Antisemiten zu verteidigen, sondern in die Wege zu leiten, dass sie aus der Partei DIE LINKE verschwinden.




VON: ANGELIKA KRAFT-DLANGAMANDLA


Düsseldorf: Bezirksvertreter Hülsmann verlässt LINKE wegen Duldung antisemitischer und rassistischer Hetze - 18-07-09 21:44




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