Leserbrief von Franz Tobiasch zu "DIE LINKE Bayern - diese Partei ist nicht mehr meine"

09.01.11
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Ich verstehe sehr gut, dass Frust bis zum Überdruss entsteht, wenn Erwartungen, vor allem politische Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt werden. Voß' enttäuschte Erwartungen spiegeln sich in Haßtiraden gegen Teile der Landesvorstandschaft und den gewerkschaftlichen Flügel im Landesverband. Sie fokussieren sich vor allem auf den Bundesvorsitzenden Klaus Ernst.
Man muss aber kein Freund von Klaus Ernst sein, um betrübt feststellen zu müssen, dass die Angriffe von dieser Seite Angriffe übelster Art sind.
Ulrich Voß ist als Schatzmeister im Landesverband Bayern angetreten, glaubte ich als Delegierter, weil es ausreichend Klärungsbedarf gab.
Heute weiß ich, dass es ihm nicht um DIE LINKE in Bayern ging, sondern offensichtlich um Rache und Hass.
Statt die Finanzen und die Mitgliederlisten auf Reihe zu bringen, meinte er wohl, persönliche Fehden austragen und die Öffentlichkeit mit Interna füttern zu müssen. Und auf dem letzten Landesparteitag im nordschwäbischen Asbach-Bäumenheim (nicht in der mittelfränkischen Hauptstadt Ansbach, Herr Voß)war sein so genannter Rechenschaftsbericht als Landesschatzmeister nichts als ein blindwütiger Rundumschlag gegen Schimären. Wenn ich von den hehren Zielen, Aufgaben, Absichten und Pflichten des Herrn Voß bis dato überzeugt gewesen wäre, danach hätte es wirklich nicht mehr sein können.
Mein Fazit über Herrn Voß:
a) Landesbanker: groß aufsprechen, ohne Verantwortung zu übernehmen
b) Landesbanker: Aufgaben anstreben und übernehmen, ohne jegliche Qualifikation dafür
c) Landesbanker: die Schuld den anderen geben

Ich beglückwünsche, nein, ich wünsche jeder Organisation, der sich Herr Voß anschließt besonders viel Glück.



DIE LINKE Bayern – diese Partei ist nicht mehr meine - 26-12-10 21:45




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