Leserbrief von Reinhold Schramm

03.09.13
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Zum Beitrag: 'Gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro liegt oberhalb des jetzigen Hartz-IV-Niveaus...'

Bei einem Brutto-Stundenlohn von 8,50 Euro, so wie es SPD-DGB-Grün fordern, liegt, auch nach 45-Vollzeitarbeitsjahren, der gesetzliche Rentenanspruch unterhalb der gesetzlichen Grundsicherung bzw. analog Sozialhilfe (- so aber erst nach Antragstellung und dauerhafter Kontrolle der Kontoauszüge durch die Behörde).

Es bedarf heute eines durchschnittlichen Brutto-Stundenlohns von 15,- Euro, über einen Zeitraum von 35 Vollzeitarbeitsjahren, um eine Armutsrente auf dem Niveau der gesetzlichen Grundsicherung zu erhalten (z. Z. ca. 700 Euro; laut Arbeitsministerin Ursula v.d. Leyen).

Die Mehrzahl der Lohnabhängigen wird nicht bis zum 63-65-67-70 Lebensjahr erwerbstätig sein können, und auch nicht 45 Vollzeitarbeitsjahre erreichen, vor allem nicht Frauen mit Kindern.  

Um eine zukünftige Altersrente oberhalb der geringen Grundsicherung zu erhalten, wäre es bereits schon heute sozialpolitisch notwendig, die Forderung eines gesetzlichen Grundlohnes - für die abhängige Lohnarbeit - von Brutto 15-Euro-Std. durchzusetzen!

Allerdings, hierfür müsste man die "Sozialpartnerschaft" mit der gesellschaftspolitischen Administration und der Finanz- und Monopolbourgeoisie beenden!

Mit gewerkschaftlichen Gruß (seit 44 Jahren)
Reinhold Schramm

www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=38474&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=7175534d97

 


VON: REINHOLD SCHRAMM


Gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro liegt oberhalb des jetzigen Hartz-IV-Niveaus... - 02-09-13 20:59




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