Zu Max Brym - Querfront

21.05.14
LeserbriefeLeserbriefe 

 

von Horst Hilse soko Köln

Dabei wäre es interessant auf die Wirkung des Nationalbolschewismus einzugehen, die aus der kurzfristigen Taktik der KPD gegenüber dem Faschismus der Freikorps eine ganze Strategie ableiteten: Wenn man die deutsche waffentragende Macht (die damals in mehrere Gruppen gesplittert war) zu einem Bündnis mit der Roten Armee bringen könnte, würde ein Zusammengehen dieser beiden Kräfte die Wiederaufnahme von Kampfhandlungen gegen den Westen zur Zerstörung des Versailler Vertrages ermöglichen und damit eine Überleitung zur europäischen Revolution in Gang setzen.

Nach dem "grossen Krieg" war nur die Rote Armee noch wirklich kampffähig und damit eine starke Macht. Von der KPD wurden die Nationalbolschewisten später im Zuge der Formierung der NSDAP als Freunde der Faschisten bekämpft, während die Faschisten sie als verkappte Bolschewisten ins KZ steckten und ermordeten. Für den französischen Generalstab waren sie jedoch die größte ernstzunehmende Gefahr aus Deutschland.

Es wäre sehr lohnend, mal die verschiedenen Schwenks der deutschen KPD in ihrem jeweiligen Begründungszusammenhang nachzuvollziehen und zu debattieren. Einige Linke scheinen ja auch heute noch an einer der Wegbiegungen kleben geblieben zu sein.

Der aktuelle Wahlkampfclou einiger Bundestagsabgeordneter mit der Aufforderung zur Debatte mit denen kommt etwas verspätet, da in den meisten Städten das rechte Ding eh wieder eingeschlafen ist.


VON: HORST HILSE SOKO KÖLN


Jürgen Elsässer will eine bürgerlich nationalistische Querfront  - 19-05-14 20:55




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