Leserbrief von Hans-Dieter Wege zum Artikel: 'Zur Lage der Linken und der LINKEN'

24.05.12
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"Und ist der Rock auch noch so kurz, wärmen wird er doch", muss man so vielleicht den Beitrag des Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages verstehen.

Während er heute auf einmal wieder die Zusammenarbeit mit Marxisten und Kommunisten für wohl notwendig hält, muss dass ja wohl 2008 nach dem Einzug aller (?) gewählten Kandidatinnen und Kandidaten, die auf der Liste der Linken gewählt wurden, wohl noch anders gewesen sein.

Und da es sich ja am 19. Februar 2008 um einen einstimmigen Beschluss handelte, hat ja auch wohl der Herr Manfred Sohn g e g e n eine Genossin die auf der eigenen Liste stand dann abgestimmt wie man nachfolgend sehen kann.

Beschluß der niedersächsischen Linksfraktion 19. Februar 2008

* Die Fraktion Die Linke im niedersächsischen Landtag hat am Montag einstimmig beschlossen:

Die Abgeordnete Christel Wegner wird gemäß Paragraph 6 der Geschäftsordnung der Fraktion Die Linke aus der Fraktion ausgeschlossen. Dieser Ausschluß schließt auch den Gästestatus nach Paragraph 2 der Geschäftsordnung des Landtages ein...

Wenn aber die Solidarität zu allen Genossinnen und Genossen ausschließlich in der Not erfolgt, dann halte zumindest ich, dass für sehr sehr fragwürdig.

Geld regiert die Welt, ist dass vielleicht auch schon so in Fleisch und Blut bei den Abgeordneten der Linken? Oder ist es vielleicht jetzt auf einmal ein ehrlicher und glaubwürdiger Sinneswandel?

Und war nicht Herr Manfred Sohn nicht auch schon einmal Mitglied der DKP? Schade, dass er 2008 anscheinend wohl aber auch gar nichts mehr davon wissen wollte.

Meiner Meinung nach muss daher jede Leserin und Leser seinen Beitrag selbst vielleicht äußerst kritisch bewerten.

Mit sozialistischen Grüßen
Hans-Dieter Wege





VON: HANS-DIETER WEGE


Zur Lage der Linken und der LINKEN - 23-05-12 21:12




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