Leserbrief von Volker Metzroth zum Artikel "Zur Fraktionierung der DKP"

03.06.13
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Es wäre ja nicht reizlos, als persönlich erwähnter Akteur zu antworten, solange aber "Kai aus der Kiste" zu feige ist, unter seinem Klarnamen zu schreiben, werde ich das nicht tun. Seit 45 Jahren tritt ein Großteil der DKP-Mitglieder offen auf, trotz Berufsverboten etc.

Der Antikommunismus ist u.a. nur zu überwinden, wenn Kommunisten für andere Menschen keine unbekannten "Übeltäter" sind, sondern bekannte Personen, an deren Auftreten und Verhalten, an deren Aktivitäten Menschen selbst ermessen können, was denn nun antikommunistische Propaganda ist und was die Wahrheit.

Mit "Kai aus der Kiste" kann man auch nirgends als Kandidat antreten, da schüttelt jeder Wahlleiter den Kopf. Die DKP hat nie jemanden "gezwungen", öffentlich aufzutreten, es gab immer Verständnis für jene, die sich aus realen Gründen nicht trauten. Letztere haben dann aber auch nicht unter Pseudonymen ihre Genossen oder andere Linke kritisiert oder "beraten".

Ich bedaure es  auch, daß Ihr auf Euren Seiten derartige anonyme Schreiben veröffentlicht. Das mag in anderen Fällen angebracht sein, mit  Sicherheit z.B. bei Insiderberichten aus Betrieben, im konkreten Fall empfinde ich es aber als einen schlechten Stil, den wir unter Linken nicht pflegen sollten.

Rote Grüße
Volker Metzroth 



VON: VOLKER METZROTH


Leserbrief von Anton Holberg zum Leserbrief von Volker Metzroth - 07-06-13 14:45
Zur Fraktionierung der DKP - 02-06-13 20:47




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