Leserbrief zu: „Zum Umgang der kapitalistischen Gesellschaft mit behinderten Menschen“ von Britta Littke-Skiera

23.05.17
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Von Peter Djordjevic

Was für ein Fetisch soll mit dem Artikel aufgebaut werden? Da wird von Kapitalistischer Gesellschaft gesprochen aber es wird nicht erklärt was das „Kapitalistische“ dabei ist. Nicht einmal die „allgemeinen Norm“ wie sie „unsere kapitalistische Hochleistungsgesellschaft“.

Es ist zum schlecht werden wenn gelesen werden ka wie sich die Kapitalistische Definitionshoheit im Kopfe der Autorin des Artikels eingenistet hat. Wer ist den unsere? Wieso wird das Attribut Behinderung übernommen? Es reicht vollständig wenn gesagt ist das die Menschen nicht der Norm entsprechen, das sind dann auch Menschen die sich nicht ausbeuten lassen wollen, wie Obdachlose oder Gefängnissinsassen, selbst  wenn jemand Kommunist ist. Es würde schon reichen wenn die Autorin beschreiben würde wer in einer Kapitalistischen Gesellschaft keine „Behinderung“ hat.

Das Moralische Geplärre ist kaum auszuhalten, in der Kapitalistischen Gesellschaft werden Waren gehandelt und die Lohnabhängigen haben nur Ihre Arbeitskraft die sie verkaufen können, der Kapitalist kauft Arbeitskraft um sie dann zu verwerten. Der Preis der Arbeitskraft ist der Lohn, der bewegt sich durch die Konkurrenz der Arbeitskraftverkäufer im Bereich der Reproduktion der Arbeitskraft. Da ist kein Platz für jemanden der in der Konkurrenz nicht mithalten kann. Das sollte erst einmal deutlich werden, bevor darüber lametiert wird wie die Welt zu retten ist.

„Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf die

Menschen selbst.“„Wir müssen uns selbst emancipieren, eher wir andere emanciperen können.“

K.Marx Zur Judenfrage



Zum Umgang der kapitalistischen Gesellschaft mit behinderten Menschen - 22-05-17 20:58




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