Leserbrief von Friedrich Specht

10.01.12
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ich habe gerade über den Fall mit Herrn Karsten Hilsen in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gelesen. Ich finde diese Vorwürfe und die Anzeige vollkommen lächerlich.

Es gibt einen Paragraphen im BGB (959) nachdem es sich bei "weggeworfenen" Gegenständen um eine 'Eigentumsaufgabe' handelt. Der bisherige Eigentümer gibt das Eigentum daran auf. Demnach handelt es sich nicht um ein 'Eigentumsdelikt'! Eine Ausnahme bildet nur Sperrmüll und Containermüll, da dabei das Eigentum auf einen zukünftigen Eigentümer übergeht. Ungünstig wirkt sich natürlich aus, dass Herr Hilsen das Betriebsgelände betreten hat bzw. dazu über einen Zaun geklettert ist!

Und wie kann ein als Zeuge geladener Polizist einen vor Gericht erschienen 'Tatverdächtigen' einfach so festnehmen? Wie sie ja selbst beschreiben, ist Herr Hilsen ja erwiesenermaßen "zahlungsunfähig"! Das ist reine Willkür und eine 'Farce' und "Freiheitsberaubung". Für eine solche Festnahme muss man doch eine Grundlage haben. Hatte der Polizist den Auftrag Herrn Hilsen festzunehmen oder hat er das aus rein 'persönlichen' Gründen gemacht? Ich hoffe, Herr Hilsen wurde schon wieder auf freien Fuß gesetzt!

Der Eigentümer der Keksfabrik sieht wohl auch keine Veranlassung mal Nächstenliebe walten zu lassen und seine abgelaufenen Kekse der Tafel oder anderen Bedürftigen zu spenden, was?

Für eine Welt gegen Ungerechtigkeit!

Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Specht
Hannover


VON: FRIEDRICH SPECHT


"Keksprozess": Berufungsverhandlung am 9.1.2012 - 06-01-12 21:02




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