DIE LINKE: Entscheidende Phase zur Reaktivierung von Bahnstrecken

01.09.19
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband Saarbrücken

Regionalverband muss sich für die Rosseltalbahn/linke Saarstrecke und die Bisttalbahn einsetzen

Wir befinden uns jetzt in der entscheidenden Phase zur Reaktivierung von Bahnstrecken im Regionalverband“, so der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband, Jürgen Trenz. „Der Regionalverband muss sich jetzt aktiv für die Reaktivierung von Bahnstrecken im Saarbrücker Großraum einsetzten und seine Verantwortung für die Errichtung einer Museenbahn im Regionalverband wahrnehmen.

Die deutliche Verbesserung des Personennahverkehrs zwischen Saarbrücken, Gersweiler und Großrosseln und weiter, sowie zwischen Völklingen, Überherrn bis nach Luxemburg sei unbestreitbar. Eine Fahrzeit mit der Bahn von weniger als 20 Minuten, zwischen Saarbrücken, Gersweiler und Großrosseln, sei mit keinem anderen Verkehrsmittel erreichbar! Auch deshalb, weil die morgentlichen Staus in Geislautern, der Autobahnanschlussstelle Klarentahl und dem Stadtteil Gersweiler umfahren werden könnten.

Die Rosseltalbahn sollte zudem auch wieder Güterverkehr aufnehmen. Es sei bisher schon nicht einzusehen warum die AVA-Velsen ihren Müll nicht mit der Bahn nach Velsen befördere. Mit dem neu geplanten Biomassenzentrum in Velsen gäbe es einen weiteren Grund Güter auf die Schiene zu verlagern. Dadurch könnten die bereits jetzt massiv belastenden LKW-Verkehre von Klarenthal nach Velsen weitgehend vermieden werden.

Sowohl die Rosseltalbahn/linke Saarstrecke wie auch die Bisttalbahn befänden sich jetzt in der Feinbewertung des Landes für die Rentabilität. Sowohl die Rosseltalbahn, von Saarbrücken, über Gersweiler in den Warndt, wie auch die Bisttalbahn (ab Völklingen) seien in der Vorplanung als wahrscheinlich rentabel bzw. deutlich rentabel eingestuft worden.
Die Voreinstufung als rentabel bedeute aber noch nicht, dass auch die politische Entscheidung zur Reaktivierung absehbar sei. Auch die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel sei keineswegs beschlossene Sache. Bisher habe das Land immer erklärt, dass bisher die finanziellen Mittel dafür nicht im Haushalt eingestellt seien. Deshalb müsse jetzt Druck vom Regionalverband und den Anliegergemeinden in Richtung Wirtschaftsministerium ausgeübt und aktiv Einfluss auf den Verkehrsentwicklungsplan ÖPNV genommen werden. Der Regionalverband müsse jetzt ernsthaft Interesse an einem bürgerorientierten Nahverkehr zeigen, sein Schlafwagenabteil verlassen und mithelfen die Bahn auf das richtige Gleis zu heben.


DIE LINKE im Netz: www.dielinke-regionalverband.de







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