Kostenfreie Personenbeförderung von Feuerwehr- und Rettungskräften

19.09.19
SaarlandSaarland, News 

 

DIE LINKE. im Stadtrat: ‚Kostenfreie Personenbeförderung von Feuerwehr- und Rettungskräften’ – Prüfauftrag im Fachausschuss einstimmig beschlossen

Von Linksfraktion Saarbrücken

In der Sitzung des zuständigen Fachausschusses für Sport und öffentliche Einrichtungen am Mittwoch wurde der Antrag der Fraktion DIE LINKE, die Möglichkeit der kostenlosen Mitfahrt von Feuerwehr- und Rettungskräften (im Dienst) im ÖPNV zu prüfen, einstimmig angenommen. Als Nächstes wird das Anliegen in den zuständigen Geschäftsleitungen und Aufsichtsräten thematisiert und besprochen werden. Diese müssen dem Vorhaben allerdings noch zustimmen.

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Willi Edelbluth, erläutert: „Die Freiwilligen Feuerwehren und die ehrenamtlichen Rettungskräfte leisten in ihrer Freizeit eine enorm wichtige Arbeit in der Daseinsvorsorge. Es war uns ein Anliegen, diese Leistungen nicht nur in Worten, sondern auch durch Taten zu honorieren. Von daher sind wir froh, die anderen Fraktionen im Rat von unserem Vorschlag überzeugt und ein einstimmiges Votum für den Prüfauftrag erwirkt zu haben.“

Auch vor dem Hintergrund der Entlastung der Stadt vom fließenden und ruhenden PKW-Verkehr, so Edelbluth weiter, mache es Sinn, den ehrenamtlichen Kräften die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs für Fahrten zu dienstlichen Veranstaltungen zu ermöglichen, ohne dass diese dafür in die eigene Tasche greifen müssten. Das ehrenamtliche Engagement dürfe nicht mit einem Kostenaufwand für die dort Tätigen konterkariert werden, wenn es entsprechende Möglichkeiten einer Entlastung gebe.

„Auch in meiner Funktion als umweltpolitischer Sprecher meiner Fraktion bin ich zufrieden. Wir müssen mehr Menschen vom PKW in den ÖPNV umlenken. Dies ist eine Möglichkeit dazu. Letztlich werden wir vor dem Hintergrund des Klimawandels und zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt nicht umhin kommen, den ÖPNV für Bürgerinnen und Bürger generell kostenfrei anzubieten, damit eine Verkehrswende – weg vom Individualverkehr in der Innenstadt, hin zum öffentlichen Nahverkehr – möglich wird. Hiermit ist der erste Schritt dafür getan“, so Edelbluth abschließend.







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