Neuregelung muttersprachlichen Unterrichts im Saarland ist ein Fortschritt

06.08.18
SaarlandSaarland, News 

 

Von Aktion 3. Welt Saar

Erdogans Einfluss wird zurückgedrängt

„Es ist ein richtiger Schritt, dass ab Anfang September vom Saarland bezahlte Lehrer Kindern muttersprachlichen Unterricht erteilen werden“, begrüßt Klaus Blees vom Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar e.V. die Ankündigung des saarländischen Bildungsministers Ulrich Commerçon. Dieser hatte erklärt, künftig werde solch freiwilliger Unterricht unter Aufsicht seines Ministeriums in den Sprachen Türkisch, Italienisch, Russisch und Arabisch erteilt.

„Damit entfällt der kaum kontrollierbare politische Einfluss von anderen Staaten geschickter Lehrer auf die Schüler“, so Blees. Insbesondere im Auftrag des türkischen Konsulats erteilter Unterricht sei problematisch.

„Dieser wird leicht zum Vehikel, Kinder im Sinne des türkischen National-Islamismus Erdogans zu indoktrinieren“, betont Blees. Es sei erfreulich, dass diese Gefahr nun reduziert sei.

„Darüber hinaus ist es ein Signal der Anerkennung gegenüber Migranten, wenn dieser Unterricht perspektivisch die dritte Fremdsprache als prüfungsrelevantes Fach ersetzen soll“, ergänzt Blees.







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