Saartire: Saarländer sind die Klügsten und Gescheitesten des Universums


Saarlands Wonneproppen sind die Klügsten und Gescheitesten, Foto: SaarKurier

24.01.08
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LINKE Saar fordert Mindestlohn für Schülerinnen und Schüler

Von Claude Michael Jung

Die ganze Welt schaut auf das Saarland. Das kleine Land mit seinen lieblichen Hügeln und roten Auen gilt nicht umsonst als der Nabel der Welt. Hier an der Saar, der Mutter aller Flüsse, ist man ein Vorbild für die gesamte Menschheit, was die frühkindliche Bildung anbelangt. Gerade die Pizza-Studie beweist es immer wieder, dass die hier geborenen Wonneproppen die Klügsten und Gescheitesten des Universums sind. „Nichts geht über den Homo Saarlandis", hatte schon Julius Cäsar zu seinem Vertrauten Marcus Antonius gesagt, als er nach Osten über den Limes hinweg. in die Provinz Palatina (Pfalz) blickte und das dort herrschende Bildungsdebakel mit ansehen musste.

Damit die Saarländer auch weiterhin die Klügsten und Gescheitesten des Universums bleiben, hat sich nun an der Saar und ihren Nebenläufen ein parteiübergreifender Bildungsrat konstituieret. Hier ziehen die bildungspolitischen Experten aller Couleur an einem Tischtuch. Glasklar ihre Forderung, nach der sofortigen Einführung eines Stundenlohns für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen. Kleinere Differenzen bestehen lediglich noch in der Höhe des Stundenlohnes, den der hoffnungsvolle Saar-Nachwuchs auf den Schulbänken zum Monatsende zu erwarten hat.

Während die CDU Landesregierung lediglich Prämien für die Kopfnoten in Betragen und Fleiß, in Naturalien, wie Gummibärchen und Autogramme des Saarfürsten Peter Müller (CDU), zahlen möchte, sehen die Sozis im Lande die Dinge ganz anders. Ihr Bildungsexperte fordert einen gestaffelten Lohn je nach Alter und erlittener Unterrichtsstunde, zwischen 1.02 Euro und 1.38 Euro für die Abiturjahrgänge einzuführen. Mit dem, von den Sozis ins Gespräch gebrachten Schülerlohnspektrum können sich auch FDP und Grüne anfreunden. Die heidnischen Grünen fordern lediglich die Religionsstunden unbezahlt zu lassen, das sei Privatvergnügen argumentieren ihre Bildungsexperten. Zum Ausgleich wollen die Grünen jedoch ein angemessenes Weihnachtsgeld, je nach Kassenlage und Gutdünken gewähren.

Mächtig haut dagegen die LINKE auf den maroden Putz des saarländischen Schulsystems und löst dabei Freudenstürme, schon bei den Kleinsten in den Kindergärten aus. Selbst notorische Schulschwänzer spenden Applaus und wollen keine Unterrichtsstunde mehr, sehr zum Entsetzten vieler Lehrer, versäumen.

Das LINKE Bildungsprogramm sieht die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, nicht unter acht Euro, eine Anwesenheitsprämie für alle Schulbankdrücker, die Gewährung von Feriengeld, samt Bonusmeilen für Flüge in den Bildungsurlaub, sowie Einmalzahlungen für schulische Spitzenleistungen, beispielsweise im Sexualkundeunterricht vor. „Gerade der Sexualkundeunterricht muss im Saarland in besonderer Weise gefördert werden, damit sich das einzigartige, kluge, tüchtige und gescheite Saarvolk wieder prächtig vermehre und auch seine Nachbarn im missionarischen Sendungsbewusstsein mit seinen Weisheiten kontaminieren kann" so der bildungspolitische Experte der LINKE an der Saar, Oberschulrat Traugott Baldrian. Oberschulrat Baldrian rät weiter dazu, an den Oberstufen der weiterbildenden Schulen des Lands, endlich die Forderungen der 68iger Generation, nach einem Liebeszimmer zu verwirklichen, damit der trockenen Theorie des Sexualkundeunterrichts auch die erfrischende Praxis folgen kann.


VON: CLAUDE MICHAEL JUNG

cmj@scharf-links.de




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