LINKE im saarländischen Völklingen sieht sich durch Bund der Steuerzahler bestätigt

09.10.08
SaarlandSaarland, News 

 

Völklingen (sk) In der Bewertung des Bundes der Steuerzahler, bei der geplanten Meeresfischzuchtanlage in Fürstenhausen handele es sich um ein Fall von Verschwendung, sieht sich die LINKE in Völklingen in ihrer ablehnenden Haltung bestätigt.

Im aktuellen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler werden für das Saarland zwei schwerwiegende Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder genannt. Neben einer Toilettenanlage am Bahnhof Lebach für 300.000 Euro gilt die 12 Mio teure Meeresfischzuchtanlage in Völklingen als "ein Fall von Verschwendung" durch Lokalpolitiker. Insbesondere der geringe Geschäftsanteil von 10,1 Prozent der Intenational Fish Farming Technologie GmbH (IFFT) wird darin kritisiert.

Der Wirtschaftspolitische Sprecher der Völklinger LINKE Patric Bies spricht sich dafür aus, die Vorbereitungen zum Bau der Anlage sofort zu stoppen. Völklingen dürfe nicht zur Lachnummer Deutschlands werden. "Zwar darf es Fischzucht in Fürstenhausen geben, aber nur in einer Süßwasserfischanlage, für die es bereits einen Privatinvestor gäbe", so Bies.







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