Keine Kohle für Saar-Bergleute aber Milliarden für pleite gegangene Banken


07.03.08
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Saar LINKE Chef Linsler: Antwort der Bundesregierung enttäuschend

Saarbrücken (sk) - Die Absicht der Bundesregierung dem Saarland angesichts der Krise im Bergbau keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, kritisierte der Landesvorsitzende der Saar-LINKEN Rolf Linsler. In einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen hatte die Bundesregierung erklärt, die jetzigen Mittel seien auskommend und ausreichend.

„Diese Haltung steht im schroffen Gegensatz zur Bereitschaft der Bundesregierung für Pleite gegangene Banken Milliarden zur Verfügung zu stellen" so Linsler. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Privatbank IKB, der innerhalb kürzester Zeit 6 Mrd. Euro öffentlicher Mittel zur Risikoabschirmung zur Verfügung gestellt wurden. „Unsere Saarbergleute haben nicht Geld verzockt, sondern arbeiten hart und ehrlich", stellt Linsler fest.

Merkel und Co müssen dem Saarland und den Bergleuten jetzt genauso schnell und unbürokratisch helfen, wie den Pleitebanken, die Milliarden in den Sand gesetzt haben.







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