Jusos an der Saar fordern: Armuts- und Reichtumsbericht sofort!

12.03.08
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SPD Nachwuchs fordert wirksame sozialpolitische Konzepte gegen Obdachlosigkeit und verschweigt die Hartz IV Verbrechen der Mutterpartei

Saarbrücken (sk) - Die Jusos Saar fordern die Landesregierung auf, wirksame sozialpolitische Konzepte gegen Obdachlosigkeit und der damit verbundenen Kinderarmut zu entwickeln. Nach Ansicht der Jusos ist es ein Skandal, dass nach Schätzungen des Kinderhilfswerks "terre des hommes" bis zu 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland auf der Straße leben. (Anm. d. Red. Das sind auch die Folgen von Hartz IV)

Auch das Saarland habe mit dem Problem der Kinderarmut zu kämpfen."Zunächst muss durch den wiederholt geforderten Armuts- und Reichtumsbericht eine schonungslose Aufklärung erfolgen. Dann muss Geld in die Hand genommen werden! Kein Kind darf auf der Strecke bleiben. Jedes Kind, das in Armut oder Obdachlosigkeit leben muss, ist ein Kind zuviel. Um dieses Problem wirkungsvoll zu anzugehen, nutzen keine Sonntagsreden und Imagekampagnen sondern förderliche (sozial)politische Maßnahmen und konkrete parlamentarische Initiativen, die auch dann schleunigst umgesetzt werden müssen", so der Juso-Landesvorsitzende Sebastian Thul.

Thul weist darauf hin, dass im Landtag wiederholt Anträge zur Prävention und Bekämpfung von Obdachlosigkeit und Kinderarmut seitens der SPD gestellt wurden, diese jedoch von der CDU-Mehrheitsfraktion abgelehnt wurden. Es bestehe seitens der Jusos dringender Handlungsbedarf, deswegen könne man keine Zeit verlieren.







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