Krisentagung der Saar SPD am 5. April


Bildmontage: HF

28.03.08
SaarlandSaarland, News 

 

Bei Saarlandklausur soll Abgang von der politischen Bühne beraten werden

Von Claude Michael Jung

Die SPD Saar trifft sich am Samstag, 5. April im historischen Rechtsschutzsaal in Bildstock zu einer „Saarlandklausur", an der die Mitglieder von SPD-Landesvorstand und SPD-Landtagsfraktion teilnehmen. Schon jetzt macht sich Unmut bei den letzten, noch verbliebenen Mitglieder darüber breit, dass die Landesgeschäftsführung diesen, für die derzeitig miesen SPD Verhältnisse, viel zu großen Saal angemietet hat. „Eine beheizte Telefonzelle, oder eine Garage hätten ausgereicht unser Untergansszenario zu diskutieren" sagte der SPD Beerdigungsexperte Heinz Werner Schachlick, dem Trauermagazin „Zappenduster".

Einer Umfragen zu Folge, ist die einstmals staatstragende Saar SPD, im Land derzeit auf das Allzeittief in der Wählergunst von schlappen 16 Prozent abgestürzt. Wie geflüstert wird, soll auf der „Saarlandklausur" neben dem Start einer letzten, verzweifelten Kampagne „Saarland – Industrieland – Zukunftsland" und der organisatorischen Vorbereitung des Wahlkampfjahres 2009, auch über die Gründung einer Auffanggesellschaft für die Saar-Sozis gesprochen werden. Ziel dieser Auffanggesellschaft soll es sein, die Bonzen der Saar SPD nach einem Absturz unter die Fünf Prozent Hürde bei der kommenden Landtagswahl, mit gesicherten Pöstchen und Ämter zu versorgen, sowie auf das Dasein als Politrentner vorzubereiten. Jüngere Sozis, etwa Jusos und das politische Mittelalter sollen mittels eines Coachings auf den Übertritt in andere Parteien trainiert werden. Wie zu erfahren war, will DIE LINKE.Saar noch einige Sozis aufnehmen ,um noch bestehende Lücken in einigen Teilen des Saarlandes mit Pack aus der SPD zuzustopfen.

Unterstützung für ihren Abgang von der politischen Bühne erhoffen sich die Saar-Sozis auch aus den Gewerkschaften und der Bundespolitik. So kommt etwa der neue IG-Metall Chef Berthold Huber auf Einladung des saarländischen SPD Vorsitzenden Heiko Maas am 28. August zum letzten traditionellen Betriebs- und Personalräteempfang der Saar-SPD nach Saarbrücken. IG Metall Chef Huber soll nach einer, sich hartnäckig haltenden Latrinenparole, den Saar Sozis Hoffnung auf ein Leben im Jenseits zusprechen.

Letzter Höhepunkt und politischer Abgangsorgasmus in der Existenz der SPD an der Saar wird der symbolträchtige 11. September sein. Am siebten Jahrestag der Anschläge aus das World Trade Center wird, vorausgesetzt er ist bis dorthin noch im Amt, SPD Bundesparteichef Kurt Beck, nach Angaben des SPD Pressedienstes, in den saarländischen Luftraum eindringen. Der SPD Oberhäuptling und pfälzer Problembär soll am „Sozen 9/11" (nine-eleven) die Grabrede auf die Saar Sozis halten und das Licht in der Landesgeschäftstelle ein für alle mal löschen.

Die Hinterbliebenen, Parteibücher, Fahnen, Parolen und sonstige SPD-Devotionalien sollen im „Peter Hartz-Museum" am Rande der saarländischen Hauptstadt aufbewahrt werden. Sie sollen der Öffentlichkeit als eindringliche Warnung und gleichzeitig als abschreckende Beispiele vor zukünftigen Experimenten mit eventuellen Wiedergeburten der Sozis dienen. Wie zu erfahren war, soll ein erwerbsloser Saartiriker die Überreste der Saar-Sozis hüten, sowie Besuchergruppen den unrühmlichen Abgang der Sozis im Saarland eindrucksvoll erläutern.

Au, den 28. März 2008







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