Markus Lein: Alarmierende Zahlen über Kinderarmut in Saarbrücken zwingen zum sofortigen Handeln!

02.04.19
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Saarbrücken

Gemäß einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ist die Kinderarmut in Saarbrücken so hoch wie in fast keiner anderen deutschen Großstadt. Jedes dritte Kind wachse hier in einem Hartz-IV-Haushalt auf. Der Oberbürgermeisterkandidat der LINKEN, Markus Lein, appelliert eindringlich an die Verantwortlichen, endlich aufzuwachen und diesem Trend energisch entgegenzuwirken:

„Es ist gut und richtig, das Bildungsangebot in Saarbrücken auszubauen, Kita-Plätze zu schaffen und die Schulen angemessen auszustatten, damit zukünftige Generationen in unserer Stadt bessere Startmöglichkeiten ins Leben erhalten als die heutigen. Aber den heute von Armut betroffenen Kindern ist nicht mit einem halbherzigen Langfrist-Programm geholfen, das einseitig auf Bildung setzt. Wir brauchen eine sofortige Linderung des Problems, das ein Problem der Agenda 2010 ist. Kinder sind deshalb arm, weil ihre Eltern arm sind. Wir müssen also primär und zuallererst dafür sorgen, dass Müttern und Vätern tariflich bezahlte Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, dass die Bezüge von arbeitslosen Müttern und Vätern deutlich erhöht werden und dass kein Hartz-IV-Empfänger unter Sanktionen leiden muss – zumal wenn es Kinder im Haushalt gibt. Zudem muss die Armutsbekämpfung im Saarbrücker Rathaus Chefsache werden, es muss einen Stab geben, der sich regelmäßig trifft und in permanenter Koordination mit den politisch verantwortlichen Stadtverordneten konkrete Maßnahmen zur Armutsbekämpfung erarbeitet und deren Ausführung an die Ämter delegiert. Es ist bereits viertel nach Zwölf!“







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