Saartire: Jetzt geht' s ans Eingelegte


Grafik: LINKE Saar

21.01.08
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Saures für die Saar-Sozis

Von Claude Michael Jung

Zeitgleich starten im Saarland SPD und LINKE am 6. Februar ins große Karnevalsfinale. Bei den Sozis wird es allerdings kaum etwas zu lachen geben. Zwar gibt es eingelegte Heringe bei den Sozis in der Siersburger Niedtalhalle, jedoch die beiden politischen Heringe, SPD Landeschef Maas und der Bundesminister für Zwangsarbeit und Asoziales, Olaf Scholz, dürften als Büttenredner nur dritte Wahl sein. Wie das investigative Politmagazin „Zappenduster" in Erfahrung bringen konnte, sollen die Sozis in diesem Jahr sogar auf bezahlte Klakeure zurückgreifen, um Leben in die Niedtalhalle zu bringen. Unter Parteifreunden gelten Maas, sowie auch Scholz eher als Grabredner, denn als politische Karnevalsraketen.

In den letzten Tagen hatten PR Berater den Sozis an der Saar geraten, den Langeweiler Olaf Scholz wieder auszuladen und stattdessen lieber den ex Harz IV Minister Wolfgang Clement zum Schlagabtausch in die Bütt zu bitten. „Maas, 12 Runden lang, contra Clement im Familienclynch, das wäre eine handfeste und deftige Tragikömödie mit Schlägen, sowie Tritten unter der Gürtellinie, ein Bonbon für die gepeinigte Sozenseele", sagte Rotraut Schniss-Frech, die Vorsitzende des Aschermittwochskommitees der Jusos im Land. Rotraut Schniss-Frech rief die Saar-Jusos für den Fall, dass Olaf Scholz doch ein Auftritt beim politischen SPD Aschermittwoch zugestanden werde, lieber in die nur knapp 7 Kilometer von Siersburg entfernte Walderfingia-Halle nach Wallerfangen zum politischen Aschermittwoch der LINKE umzuziehen. „Dort schläft wenigstens niemand bei der politischen Generalabrechnung mit dem Gegner ein", so Rotraut Schniss-Frech abschließend.

Unterdessen haben zahlreiche Friedensorganisationen im Saarland die wenigen Besucher des SPD Aschermittwochs dazu aufgerufen, nicht mit Lebensmittel nach den Akteuren auf der Bühne zu werfen. Alleine schon wegen der stark gestiegenen Preise für Eier, Tomaten und ähnlichen Produkte, sei es ungehörig, diese auch noch auf den politischen Hohlköpfen der Sozis zu pürieren, hieß es in dem viel beachteten Friedensratschlag zum Sozen-Aschermittwoch.

Garantiert keine Veranstaltung zum gähnen, dürfen die Fans der LINKE in der Walderfingia-Halle in Wallerfangen erwarten. Dort steigen neben dem größten zeitgenössischen Thekenphilosophen des Saarlandes, Max Flabbes, sowohl Oskar Lafontaine, als auch Gregor Gysi am 6. Februar ab 18.00 Uhr in die Bütt. Hier wird in rhetorisch geschliffener Form dem politischen Gegner der Hintern stramm gezogen und Schlitten gefahren. Hier geht es richtig rund, hier wird kein Auge trocken bleiben, wenn Landes und Bundesregierung ihr Fett abbekommen und Saarfürst Peter Müller, sowie seine CDU-Ministranten tief in ihre Fettnäpfchen getaucht werden.

Nach Angaben des saarländischen Vermessungsamtes für Seefisch (SVASF) sind die, beim politischen Aschermittwoch der LINKE gereichten Heringe auch um einige Zentimeter größer als die, an die Sozis gelieferten Seetiere. Besser eingelegt sind sie allemal und die dazu gehörigen „Quellkrummbeere" stammen aus saarländischer Produktion, wogegen die SPD auf „Pälzer Kartoffele" zurückgreifen muss, betont Michel Mumpitz heringspolitischer Sprecher der LINKE im Saarland. Mumpitz legt auch Wert auf die Feststellung, dass der Einlass zum politischen Aschermittwoch in der Wallerfanger Walderfingia-Halle schon ab 16.30 Uhr bei freiem Eintritt möglich ist.

Au, den 21. Januar 2008







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