Jusos verärgert über die Ausfälle der JU gegen den Landesjugendring:

03.12.17
SaarlandSaarland, News 

 

„Ministerin Bachmann muss ein Machtwort sprechen.”

Von Jusos Saar

Die Jusos im Saarland sind verärgert über die neuerlichen Ausfälle der Jungen Union Saar gegen den Landesjugendring. Die Junge Union hatte dem Dachverband der saarländischen Kinder- und Jugendvereine vorgeworfen, die Forderung nach höherer Förderung im Haushaltsentwurf diene dazu „die geplante erneute Lohnerhöhung des Geschäftsführers des Vereins, Herrn Vogel, ohne großes Aufsehen vornehmen zu können.“

Dazu erklärt Juso-Chef Arweiler: „Da muss jemand bei der Jungen Union zu tief ins Glühweinglas geschaut haben – anders ist eine solch niveaulose und ehrverletzende Pressemitteilung kaum zu erklären. Herr Vogel leistet seit drei Jahrzehnten hervorragende Arbeit für die saarländischen Kinder und Jugendlichen. Dafür sollte ihm die Landespolitik hohen Respekt zollen. Er verkörpert jene professionelle Kontinuität, die man im zuständigen Ministerium zuweilen vermisst.

Im Bundesländervergleich bewege sich die Eingruppierung des Geschäftsführers (TV-L-12) im unteren Mittelfeld. Den üblichen Tarifsteigerungen eines Landesbediensteten irgendetwas anrüchiges anzudichten, zeuge von mangelndem Anstand. Arweiler dazu: „Ich fordere die zuständige Ministerin und ihren Staatssekretär Kolling auf, diese Form der verbalen Entgleisung zu verurteilen. Ansonsten entsteht der Eindruck, hier sei die JU vorgeschickt worden, um dem eigenen Ärger Luft zu machen. Auch eine sachliche Richtigstellung und Entschuldigung des JU-Chefs Zeyer, der als Landtagsabgeordneter und jugendpolitischer Sprecher auch Einblick in den detaillierten Haushaltsentwurf des Landesjugendrings hatte, ist überfällig.“







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