Nach der geplanten Rückkehr zu G9 in NRW - Jusos Saar fordern von der CDU, ihre Blockadehaltung zu beenden.

10.06.17
SaarlandSaarland, News 

 

Von Jusos Saar

Vor dem Hintergrund der in NRW geplanten Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium als Regelmodell erneuern die Jusos im Saarland ihre Forderung nach echter Wahlfreiheit an den saarländischen Gymnasien. Der Landesvorsitzende, Pascal Arweiler, erklärt dazu: "Das strikte G8-Modell, wie es im Saarland praktiziert wird, verliert immer weiter an Zustimmung. Obwohl in anderen Ländern immer mehr Parteifreunde von Kramp-Karrenbauer zum neunjährigen Gymasium zurückkehren, verweigert sich die Ministerpräsidentin der Debatte, obwohl sich nachweislich die Mehrheit der Saarländerinnen und Saarländer für die Rückkehr zu G9 aussprechen. Faktisch hat G8 zu einem massiven Anstieg der Zahl privater Nachhilfeinstitute an der Saar und somit zu mehr Ungleichheit im Bildungssektor geführt. Auch die Kritik vieler Vertreter aus Vereinen, dass vielen Schülerinnen und Schülern inzwischen schlicht die Zeit fehle, um sich zu engagieren, hat ihre Berechtigung." Die Haltung der CDU sei geradezu zynisch: "Ob in Bayern, Schleswig-Holstein oder bald NRW. Die Menschen erwarten von der Politik zu Recht, zu den eigenen bildungspolitischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit zu stehen und sich vor deren Beseitigung nicht aus parteitaktischen Gründen zu verschließen. Es ist an der Zeit, dass auch die saarländische CDU ihrerer Verantwortung für die saarländischen Schülerinnen und Schüler bewusst wird."-, so Arweiler abschließend.







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