„Danke Afrika! Hilfe, die ankommt“ – Kurzfilm von Karsten Müller und der Aktion 3.Welt Saar e.V.

01.06.17
SaarlandSaarland, Rheinland-Pfalz, News 

 

Von Aktion 3. Welt Saar

Entwicklungspolitischer Perspektivenwechsel: Die Porta Nigra in Trier wird für ein Wasserwerk abgebaut und in der afrikanischen Partnerstadt Mufasa wieder aufgebaut

Live-Gespräch im SWR Fernsehen: Fr,2.Juni

Der Filmemacher Karsten Müller und Roland Röder, Geschäftsführer der Aktion 3.Welt Saar e.V. sind am Freitag, 2.6.2017 live zu Gast in der SWR Fernsehsendung „Landesschau – Rheinland-Pfalz“. Dort stellen sie sich ab 19.20 Uhr den Fragen von Moderator Holger Wienpahl zu ihrem Kurzfilm (12 min) „Danke Afrika. Hilfe, die ankommt“.

Der Film unternimmt einen Perspektivenwechsel in der Entwicklungspolitik. Sie findet diesmal anders herum statt. Afrikaner entwickeln „uns“. Die multinationale Hilfsorganisation "African Aid" hat ganze Arbeit geleistet: Mittlerweile steht Triers Wahrzeichen, die Porta Nigra, in der afrikanischen Partnerstadt Mufasa. An Stelle des Bauwerks aus der Römerzeit wurde ein neuzeitliches Wasserwerk errichtet - zum Wohl der Not leidenden Bevölkerung. Danke Afrika. Der Trierer Filmemacher Karsten Müller und Mitarbeiter der Aktion 3.Welt Saar e.V. haben die afrikanische Hilfsorganisation „African Aid“ bei ihrer Arbeit begleitet und Passanten befragt. Im Film wirken u.a. mit die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), der Trier OB Wolfram Leibe (SPD), der saarländische Kultusminister Ulrich Commerçon (SPD), der Kinderchor des Theaters Trier sowie die Schauspieler vom Theater Trier Norman Stehr, Klaus Michael Nix und Lawrence Shawn Hutton.

Es ist zu einer unhinterfragten Selbstverständlichkeit geworden: „Wir“ im Norden entwickeln Menschen und Länder im globalen Süden. Staatlich, privat, als NGO und von Mensch zu Mensch. Aber wie kommen „wir“ eigentlich dazu, uns als entwickelt zu begreifen? Und welches afrikanische Land hat ein Ministerium zur Entwicklung von Europa? Die Idee zu diesem Film hatte die Aktion 3.Welt Saar e.V. . Die bundesweit arbeitende NGO hat ihren Sitz im Saarland und betreibt kein Projekt in der 3.Welt, weil sie sich nicht anmaßt, andere über tausende Kilometer zu entwickeln. Sie bringt sich entwicklungspolitisch in diese Gesellschaft ein, weil hier die Stellschrauben sind, die darüber entscheiden, ob anderswo Menschen verhungern oder nicht.

Der Film steht für die Bildungsarbeit zur freien Verfügung; gerne auch mit Referenten der Aktion 3.Welt Saar e.V.

Mehr Infos zum Film:

www.a3wsaar.de , www.elenovela.eu







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