Sanierung der ATSV-Anlage am Lulustein läuft endlich an.

29.06.17
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Alt-Saarbrücken

Die Vorsitzende des Ortsverbandes DIE LINKE. Alt-Saarbrücken, Patricia Schumann, freut sich darüber, dass das Finanzierungskonzept für die schon seit längerem dringend notwendige Sanierung der ATSV-Anlage am Lulustein in Alt-Saarbrücken nach dem einstimmigen Beschluss des Saarbrücker Stadtrates vom Dienstag nun steht.

Es war ja eine kleine Zitterpartie, nachdem das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eine erste Antragstellung der Stadt (auf Grundlage des Stadtrats-Beschlusses vom Dezember 2015) zur Teilnahme am Projekt "Sport hoch vier Saarbrücken Mitte" im Rahmen des Bundesprogramms für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen, Sport, Jugend und Kultur im März 2016 abgelehnt hatte. Kurz darauf kam die Nachricht, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nun eine finanziell höhere Ausstattung des Projektes beschlossen hatte. Dies war eine große Chance und die Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und die Verwaltung der Stadt Saarbrücken hat daher dem Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause vorgeschlagen, sowohl der Antragstellung des Projektes (Jetzt Sport hoch 3 - die Finanzierung der Skateranlage im Bürgerpark wurde aus anderen Mitteln vorgenommen und beschlossen, unter anderem wurde eine Zuwendung im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Stadt" beschlossen) als auch der zugrunde liegenden Bedingung der Übernahme eines Eigenanteils von 10 % zuzustimmen.

"Beim Alt-Saarbrücker Turn- und Sportverein handelt es sich um einen Verein mit einer langen Tradition und Erfolgsgeschichte, der von Tischtennis und Fußball über Seniorengymnastik und Tanz bis hin zum Profi-Cheerleading ein breit gefächertes und niedrig schwelliges Angebot für alle Bevölkerungsschichten anbietet. Auch leistet der ATSV auch einen wertvollen Beitrag im Schulsport im Bereich der Leichtathletik, indem er seine Sportanlagen zu Training und Sportfesten zur Verfügung stellt. Nicht zuletzt profitiert auch der Saarbrücker Männer- und Frauenchor "Frohsinia" davon, dass er die Räumlichkeiten zur regelmäßigen Probe nutzen kann. Dies zu erhalten ist eine der wichtigen zentralen Aufgaben einer Gesellschaft und ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung von Lebensfreude und Gesundheit aller BürgerInnen", so Schumann.

Was die Kommunalpolitikerin – unter anderem ist sie auch die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion im Saarbrücker Stadtrat - als besonders zufrieden stellend erachtet, ist, dass nun auch die gesetzliche Vorgabe zur Herstellung der Barrierefreiheit erfüllt werden kann. So können auch die großen Säle und Hallen, in denen beispielsweise Faschingsveranstaltungen und Mitgliederversammlungen oder Feste von Vereinen stattfinden - im Obergeschoß künftig von Menschen mit Behinderung genutzt werden - hiervon waren Menschen mit eingeschränkter Mobilität bisher ausgeschlossen.

"Insgesamt also eine gute Sache, die einen wesentlichen Beitrag zu Erhalt und Bedeutung des gesamten Stadtteils sowie zur Lebensqualität aller Saarbrücker BürgerInnen bedeutet", so Schumanns durchweg positives Fazit.







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