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Verzagte Renovierung des Turbo-Abiturs lindert Schülernöte nicht wirklich

07.03.08
SaarlandSaarland, News 

 

Saarbrücken (sk) - Der Verdruss an den Schulen sei größer, als man es in den Parlamenten und Ministerien bis hin zur Kultusministerkonferenz (KMK) wahrhaben wolle. Deshalb lindere die verzagte Renovierung des Turbo-Abiturs Schülernöte nicht wirklich und schaffe keineswegs mehr Nachhaltigkeit des Lernens. So reagierte die Landeselterninitiative für Bildung mit ihrem Sprecher Bernhard Strube auf die Ergebnisse der Konferenz vom Vortag.

Die Eltern fordern die Bildungsministerin und Präsidentin der KMK Annegret Kramp-Karrenbauer dazu auf, endlich von dem „bildungspolitischen Unwort freiwillige Ganztagsschule" zu lassen, das Schule am Nachmittag vorgaukelt, aber als Betreuungszeit mit Versorgung für den Bildungserfolg im G 8 ohne Wert ist. Gleichzeitig stellt die Elterninitiative konstruktiv heraus, worauf es im Saarland jetzt ankomme: Gleichmäßige Verteilung der schulischen Anforderungen über die Stufen hinweg und Anpassung an die neue gymnasiale Oberstufe, Rhythmisierung der Schule in den Nachmittag hinein, Konsenslösungen für die heutigen zu großen Klassen, Beteiligung einer effizienten psychologischen und sozialpädagogischen Beratung an der Schulentwicklung.







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