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Saarbrückens Bürgermeister Kajo Breuer unterstützt Pläne für den Ausbau des Kraftwerks Römerbrücke

27.03.08
SaarlandSaarland, News 

 

Saarbrücken (sk) -Der Saarbrücker Bürgermeister und Umweltdezernent Kajo Breuer (Grüne) begrüßt ausdrücklich die Pläne des Konzerns Electrabel für eine zusätzliche 42 Megawatt (MW) starke Gasturbine im Kraftwerk Römerbrücke.

"Die energiepolitische Zukunft liegt in kleinen und mittelgroßen Kraftwerken auf Basis von erneuerbaren Energien oder wie hier auf Basis von Erdgas mit Kraft-Wärme-Kopplung. Gaskraftwerke verbinden hohe Energienutzungsgrade und damit geringe Kohlendioxid- und Schadstoffproduktion mit hoher Wirtschaftlichkeit. Sie sind deshalb das richtige Signal vor dem Hintergrund des drohenden Klimawandels", so Kajo Breuer.

Im Vergleich zur Stromerzeugung aus Kohle werde je Kilowattstunde Strom aus Gas nur die Hälfte des Klimagases Kohlendioxid frei. Aus diesem Grunde müsse man in Deutschland verstärkt auf Erdgas setzen und die Abwärme möglichst als Fernwärme nutzen, so Breuer weiter. Das Klagen großer Stromkonzerne über eine angeblich drohende Stromlücke entbehrte der Grundlage. Darin artikuliere sich lediglich die Enttäuschung dieser Unternehmen darüber, dass allenthalben deren Pläne für über 20 völlig überdimensionierte Kohlekraftwerke ins Stocken geraten seien.

"Wichtig auch für einen funktionierenden Wettbewerb am Strommarkt ist es, dass kleinere Wettbewerber Marktanteile gewinnen. Mit angepassten Größenordnungen wie hier mit 42 MW und modernster Technologie gelingt dies am schnellsten", so Breuer zu den Vorteilen eines Kraftwerkausbaus.

Bild: Im Kraftwerk Römerbrücke

Foto: SaarKurier







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