DIE LINKE: Das Hilfesystem ist völlig unzureichend

07.04.22
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Saarbrücken-Burbach

Beihilfen für Arme deutlich erhöhen - Tafeln nicht überlasten

Wenn das so weitergeht stehen die von Armut betroffenen Menschen in Burbach vor unlösbaren Problemen“, so Manfred Klasen Ortsvorsitzender der Partei DIE LINKE und sein Stellvertreter Eric Groissböck. Die Sozialleistungen seien schon jetzt nicht mehr in der Lage die mächtig steigenden Kosten im Bereich Energie und Lebensmittel zu decken. „Wenn die Nachzahlungen für Strom fällig werden ist Ende“, so Klasen.

Spätestens dann und wenn die Abschlagszahlungen deutlich erhöht würden, müssten existenzsichernde Beihilfen für Energie und Lebensmittel gewährt werden. Die Tafel werde als Lückenbüßer des Sozialstaats ausfallen, da sie schon jetzt überlastet sei. Die Saarbrücker Tafel in Burbach habe einen Aufnahmestopp von neuen Kunden bis Ende Juni 2022 veröffentlicht. Der Regionalverband als Mitbetreiber des Jobcenters und Träger des Sozialamtes sei aufgefordert seine Möglichkeiten arme Menschen effektiv zu unterstützen zu 100% auszuschöpfen! Zusammen mit dem Land müsse man in Berlin vorstellig werden und die vor Ort absehbar dramatisch sich verschlechternde soziale Situation vermitteln. Wenn nicht bald ausreichende Hilfen an die Betroffenen gezahlt würden müsse z.b. mit deutlich mehr Androhungen von Stromsperren gerechnet werden, da die Betroffenen die Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Zudem sei mit einem Ansturm auf die Tafeln zu rechnen, die damit komplett überfordert werden.

Jetzt muss gehandelt werden“, so DIE LINKE. vor Ort. Ansonsten werde man mit Zuständen rechnen müssen, die Burbach und der Saarbrücker Großraum so noch nicht erlebt habe.







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