DIE LINKE: Armutsbekämpfung wichtiger denn je

01.07.22
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Regionalverband Saarbrücken

Armutsberichte bestätigen katastrophale soziale Situation im Regionalverband Saarbrücken

Nachdem der Sozialbericht des Regionalverbands bereits die weitere Verarmung der Bevölkerung dokumentiert hatte, haben die bisherigen Veröffentlichungen zum Landesarmutsbericht diesen Trend leider bestätigt.

Aufgrund der immer weiter sich verschärfenden Situation braucht es auch von Seiten des Regionalverbandes einen „Aktionsplan gegen Armut“ für den Großraum Saarbrücken.

„25% Kinderarmut im Regionalverband sind nicht hinnehmbar“, so der Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband, Jürgen Trenz. Das gefährde die Entwicklungsmöglichen einer ganzen Generation und sei für den weiteren Lebensweg und die Entwicklung der gesamten Region vorentscheidend.

Tausende von fehlenden Sozialwohnungen seien auch nicht seit gestern bekannt. Der Regionalverband Saarbrücken verschärfe die Armutssituation der Betroffenen weiter. Im letzten Berichtszeitraum des Sozialberichts habe es tausende von Haushalten gegeben, die die anfallende Miete nicht vollständig vom Regionalverband ersetzt bekamen. In der Corona-Zeit seien die tatsächlichen Kosten ersetzt worden. Das müsse auch in Zukunft genau so gehandhabt werden. Selbstverständlich, so DIE LINKE, müssten von Armut Betroffenen nicht nur in Ausnahmefällen Kredite von Seiten des Jobcenters und des Sozialamtes gewährt werden, sondern in jedem Fall. Gleichzeitig müsse sich der Regionalverband für höhere Sozialleistungen einsetzen um die strukturelle Armut bekämpfen zu können.

Seit Jahren setze sich DIE LINKE für die personelle Stärkung der Sozialberatung und der Gemeinwesenarbeit in besonders belasteten Gebieten ein. Die CDU-SPD-Mehrheit lehne dies regelmäßig ab, wobei die Verwaltungsspitze um Regionalverbandsdirektor Gillo auch nicht unbedingt hilfreich reagiere.

Man müsse sich in der Verwaltung klar werden, dass wir aufgrund steigender Strompreise, weiter steigender Lebensmittelpreise, steigender Mieten, dem zunehmenden Zusammenbruch des Tafelsystems und zukünftig auch noch den Kosten für Corona-Tests vor einer katastrophalen Entwicklung stehen. Für von Armut betroffene Menschen sei die Situation existenzbedrohend !

Auch deshalb müsse der Regionalverband schnell einen „Aktionsplan gegen Armut“ mit effektiven Maßnahmen entwickeln, der von Kinder- bis Altersarmut, von Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot bis Gesundheit alle relevanten Bereiche umfasst.

 

DIE LINKE im Netz: www.dielinke-regionalverband.de







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