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Jusos fordern engere und grenzüberschreitende Zusammenarbeit nach Übergabe des Vorsitzes der Großregion

20.01.21
SaarlandSaarland, News 

 

Von Jusos Saar

Mit mahnenden Worten und dem Appell guten Absichten auch Tagen folgen zu lassen, reagieren die saarländischen Jungsozialist*innen auf die neue Gipfelpräsidentschaft.

„Für das Projekt Europa und seine Mitgliedsstaaten gestaltet sich die Corona-Pandemie als historische Herausforderung. Für die europäische Idee in der Grenzregion ist Covid-19 eine zusätzliche Belastung, was uns die Grenzschließungen im vergangen Jahr schmerzhaft vor Augen geführt hat. Gerade jetzt müssen wir uns darauf besinnen, dass diese Krise und ihre Langzeitfolgen nur gemeinsam zu lösen sind.“, so Kira braun, Landesvorsitzende der saarländischen Jusos.

„Die neue Gipfelpräsidentschaft bietet echte Chancen auf Verbesserung des angeschlagenen Status Quo der europäischen Zusammenarbeit. Erhalt und Förderung von Arbeitsplätzen, der Ausbau der grenzüberschreitenden Mobilität, sowie mehr Mut beim Aufbau einer echten Universität der Großregion mit all ihren Standorten sind wichtige Themen im Tableau der Zukunft.“, ergänzte Braun.

„Wer Europa möchte, der muss das einzigartige Projekt auch vor Ort erfahrbar machen. Verbesserungen, Ideen, neue Ansätze werden oft jahrzehntelang diskutiert, aber es darf nicht nur beim Reden bleiben. Wir werden auch die Gipfelpräsidentschaft der Région Grand Est kritisch-solidarisch begleiten. Zivilgesellschaftliche Projekte müssen aktiv begleitet und gefördert werden. Ein völliger Neuanfang bringt die Region nicht weiter“, führte Timo Stockhorst, Sprecher des Arbeitskreises Europa und Asyl der Jusos, fort.

„Besonders junge Menschen brauchen eine Stimme in der Großregion. Wir wünschen uns Kontinuität und Ausbau dieser Strukturen, in keinem Fall darf Partizipation und Mitbestimmung ein Strohfeuer der Demokratie sein, welche am Ende der nächsten Gipfelpräsidentschaft wieder auf Null gesetzt wird“, forderte Stockhorst anschließend.







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