Sozialismus heißt die Alternative zum Kapitalismus


Bildmontage: HF

29.02.16
SozialismusdebatteSozialismusdebatte, Debatte, TopNews 

 

Von Reinhold Schramm

»Profitmaximierung auf unser aller Kosten! Was im Weg steht, wird abgeschafft!«

Vgl. Freitag-Meinungsmedium

Kommentar

Nur zu sagen: “es reicht!“, reicht eben nicht. Dafür bedürfte es schon einer emanzipatorisch-gesellschaftspolitischen Revolution: die Umwälzung und Beseitigung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, die Aufhebung der Entfremdung von Mensch, Tier und Natur. Die Überführung der gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmittel (einschließlich Grund und Boden, Rohstoffe und Bodenschätze, Wasser und Luft, Tier -Natur- und Pflanzenwelt) in Gemeineigentum. Die gesellschaftliche Gleichheit (keine “Gleichmacherei“) aller Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Hautfarbe. Einer zukünftigen, einer qualitativen und sozial-ökonomisch-ökologischen Kreislaufwirtschaft, – auf der Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln.

Trotz der weltweiten und historischen (–zeitweiligen–) ökonomischen, ökologischen, sozial- und gesellschaftspolitischen Niederlage, des unvollkommenen und implodierten Realsozialismus, Merke:

Allgemeine, wirkliche und völlige soziale Gleichheit der Menschen entsteht mit der Beseitigung des Privateigentums an den gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmitteln, der Herstellung des gesellschaftlichen Eigentums und seiner vollen Entfaltung, der vollständigen Beseitigung des (real vorhandenen) Klassenantagonismus, der Klassen überhaupt und der wesentlichen Unterschiede zwischen Stadt und Land, sowie zwischen körperlicher und geistiger Arbeit, d. h. im Sozialismus, in dem das Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ herrscht. Alle Menschen haben in dieser Emanzipationsgesellschaft ein einheitliches sozial-ökonomisch-ökologisches Verhältnis zu den Produktions- und Reproduktionsmitteln sowie ihrem Charakter nach einheitlichen Bedingungen der Arbeit und Verteilung. –

Die Verschiedenheit der Talente und der Tätigkeit der Menschen kann dann kein Vorrecht des Besitzes und Genusses mehr begründen.

Mit der sozialen Gleichheit der Menschen ist auch ihre volle Freiheit verbunden, die sich auch in der Allseitigkeit der Entwicklung der schöpferischen Fähigkeiten der Menschen äußert. Soziale Gleichheit und Freiheit bedingen einander. (Vgl. Politisches Wörterbuch, Dietz 1973)

* Vgl. Freitag-Meinungsmedium, 28.02.2016. Das große Abschaffen! Demokratie Profitmaximierung auf unser aller Kosten! Was im Weg steht, wird abgeschafft! Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Silvia Donninger. »Wie wäre es damit, endlich die Ausbeutung von anderen Ländern abzuschaffen. Wie wäre es damit endlich die ungerechte Vermögensverteilung und damit die Armut abzuschaffen? {...} Wir wollen keine Konzern- und Bankendiktatur! Wir wollen keine genmanipulierten und glyphosatverseuchten Lebensmittel! Wir wollen keine Patente auf Gemüse und Leben! Wir wollen keine qualvolle Massentierhaltung und der damit verbundenen zunehmenden Antibiotikaresistenz von Keimen! Wir wollen keine weitere Ausbeutung unserer Arbeitskraft und die Angst vor Altersarmut! {...}«

www.freitag.de/autoren/silvia-donninger/das-grosse-abschaffen

29.02.2016, Reinhold Schramm







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