Internationaler Frauentag

06.03.16
FeminismusFeminismus, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. Schwelm

Aus Anlass des Internationalen Frauentages verteilt Die LINKE. Schwelm, wie auch in den Vorjahren, am 8. März auf dem Schwelmer Bürgerplatz Rosen an alle Frauen. Sie erinnert damit an eine Initiative sozialistischer Gruppierungen vor dem ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für und die Emanzipation der Frauen. Bei dem „Brot-und-Rosen-Streik“ 1912 kämpften Frauen mit Migrationshintergrund entschieden für ihre Interessen. Sie forderten nicht nur gerechten Lohn (Brot), sondern auch eine menschenwürdige Arbeits- und Lebensumgebung (Rosen).

DIE LINKE. Schwelm ist der Ansicht, dass das vom Bundesfamilienministerium geplante „Gesetz zur Lohngerechtigkeit“ lange überfällig ist. Es ist ein Skandal, dass Frauen in Deutschland im Schnitt immer noch 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Das liegt vor allem daran, dass Frauen oft in schlechter bezahlten Jobs, in Teilzeit und Minijobs arbeiten. Solange der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ nicht verwirklich ist, so lange müssen Gewerkschaften und Linke, aber auch alle Frauen, dafür weiter kämpfen.

Das Motto des Weltfrauentages 2016 lautet „Heute für morgen Zeichen setzen“.

Für eine geschlechtergerechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben brauchen alle Beschäftigten Arbeitszeitsouveränität. Ohne einen gesetzlichen Rahmen lässt sich das nicht verwirklichen. Deswegen setzen Gewerkschaften am internationalen Frauentag 2016 ein Zeichen und fordern:

• Das im Teilzeit- und Befristungsgesetz enthaltene Recht auf Teilzeit auf alle Beschäftigten auszuweiten, unabhängig davon, wie groß der Betrieb ist, indem sie arbeiten.

•  Ein Recht auf befristete Teilzeit. Damit Beschäftigte ihre Arbeitszeit nach Bedarf auch wieder aufstocken können und auch Männer sich trauen, in bestimmten Lebensphasen ihre Arbeitszeit zu reduzieren.

•  Ein  Recht,  aus  der  Teilzeit  wieder  zurück  zu  kehren. Wer  raus  will  aus der Teilzeitfalle, soll auch einen gesetzlichen Anspruch darauf haben.

Dafür setzten sich Gewerkschaften, dafür setzt sich auch DIE LINKE. Schwelm ein.







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