„Weder Deutschland noch EU“

01.05.19
ArbeiterbewegungArbeiterbewegung, NRW, Ruhrgebiet, News 

 

Von Gruppe K

Massive Kritik junger Gewerkschaftler am DGB

Der Tag der Arbeit in Essen verlief in diesem Jahr nicht störungsfrei. Eine Gruppe von knapp Hundert Demonstranten mit roten Fahnen setzte sich zeitweise an die Spitze des Demonstrationszuges. Der überraschend große Block störte auch die Abschlusskundgebung am Burgplatz laut und konfrontativ, aber friedlich.

Der zentrale Vorwurf der Protestierer: Der DGB mobilisiere seine verbliebenen Mitglieder zur Teilnahme an der EU-Wahl, während das „deutsche Europa“ auf ihre Kosten gehe. Löhne, die nicht einmal mehr den Mieten gewachsen sind, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, krankmachende Arbeit und als Resultat sichere Altersarmut – das sei die Wahrheit für Arbeitnehmer in Deutschland, das damit die anderen Europäer in Grund und Boden konkurriere. Der DGB stehe mit seinem „Standortnationalismus“ für dieses Programm ein („Hartz IV – das wart auch ihr“) und produziere damit selbst die Unzufriedenheit und rechte Kritik, die er jetzt eindämmen wolle.

Die Gruppe K ist eine relativ neue linke Organisation im Ruhrgebiet, die Kapitalismus, Staat und Nation grundsätzlich kritisiert.

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