Rat & Tat sammelt 9000 Unterschriften gegen Tarifeinheitsgesetz und für GdL-Streik !


Bildmontage: HF

11.05.15
ArbeiterbewegungArbeiterbewegung, Wirtschaft, TopNews 

 

Erfolgreiche Online-Petition mit großem Echo  

Von Rat & Tat Info

In einer eigenen Online-Petition hat Dr. Rolf Geffken den Streik der GdL sowie die Forderung nach einem Stopp des Tarifeinheitsgesetzes unterstützt. Bereits am ersten Tag der Veröffentlichung der Petition kamen 3000 Unterschriften zusammen. Zur Stunde sind es exakt 9.098 Unterstützer. Obwohl der Streik der GdL offiziell am 17.5. beendet wurde, wird die Petition solange online gestellt, solange der Kampf der GdL und der vor allem von ihr geführte Kampf gegen das Tarifeinheitsgesetz andauern.  Das nächste Ziel sind 10.000 Unterschriften. Gezeichnet werden kann die Petition weiter unter:

change.org/pro-gdl

Die weiterhin bestehende Notwendigkeit der an den Vorstand der DB, die Bundesregierung, den Bundestag und die Öffentlichkeit gleichermaßen gerichteten Petition ergibt sich aus dem Umstand, daß die gegen die GdL gerichtete Hetze und die gleichzeitige offene Infragestellung des Streikrechts durch zahlreiche Politiker, vor allem aus den Reihen der CDU/CSU weiterhin anhalten. Der Kampf der GdL um ihre Forderungen bleibt vor diesem Hintergrund ein Kampf für die Verteidigung des Grundrechts auf Streik wie auch für das Grundrecht der Koalitionsfreiheit. Einer Einladung zu einem Redebeitrag auf der GdL-Kundgebung in Hamburg konnte der Initiator der Petition, der Hamburger Arbeitsrechtsanwalt Dr. Geffken, kurzfristig nicht folgen. Stattdessen wurde auf den Kundgebungen in Mannheim, Köln und Hamburg ein Grußwort verlesen, das er im Namen der Petenten verfaßt hatte:  

http://www.drgeffken.de/index.php?id=aktuelleinfos&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=330&tx_ttnews[backPid]=1

Tatsächlich ist die mediale Berichterstattung auch unter dem Eindruck dieser Petition teilweise sachlicher geworden. Unter anderem berichtete die FRANKFURTER RUNDSCHAU über die Online-Petition „Pro GdL“ in einem Artikel am letzten Samstag:

http://www.fr-online.de/aktuelle-kommentare/petition-zur-gdl-wie-weit-darf-streik-gehen-,30085308,30651298.html

Doch immer noch versuchen neben BILD vor allem Lokal- und Provinzblätter weiter auf der Welle einer angeblichen Abwehr des GdL-Streiks zu schwimmen. Dabei wird allein das Faktum ignoriert, daß Deutschland eines der streikärmsten Länder der Welt ist und die hiesige Öffentlichkeit sich an Streiks schlicht zu gewöhnen hat. Streiks, die niemanden weh tun, sind keine Streiks sondern symbolische Handlungen. Selbst d i e s e r Streik konnte und wurde durch die Aufrechterhaltung von Zugverbindungen mittels beamteter Lokführer ebenso unterlaufen wie auch durch den profitablen Einsatz von Überlandbussen. Die Öffentlichkeit und die Deutsche Bahn werden sich deshalb daran gewöhnen müssen, daß der nächste Ausstand der GdL vermutlich noch weit intensiver ausfallen wird. W i r werden sie dabei unterstützen !







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