Newsletter work-watch 02-14

06.09.14
ArbeiterbewegungArbeiterbewegung, Wirtschaft, News 

 

von Albrecht Kieser

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe KollegInnen!

Es sind einige Monate ins Land gegangen, aber jetzt melden wir uns mit einem neuen Newslet- ter wieder.

*„Die Lastenträger“ sind im Druck – Erscheinungsdatum Anfang Oktober

Anfang Oktober outen sie sich, die Lastenträger. Sie arbeiten „im freien Fall” und „schuften ohne Perspektive” — so der Buchtitel. Sie berichten in Reportagen und Hintergrundtexten vom Arbeitsalltag in der Reichtumsgesellschaft, davon, wie 20 bis 25 Prozent der Erwerbstätigen von ihrer Arbeit arm werden.

Es reicht vorne nicht und hinten nicht und mittendrin machen sie sich auch noch die Knochen kaputt. Der Bogen ist weit gespannt: Es geht um IT-Experten, die in der „cloud” arbeiten ebenso wie um Paketfahrer von der Post bis zu den privaten Konzernen und ihren jeweiligen Scheinselbständigen...
Hier weiterlesen:
www.work-watch.de/2014/05/die-lastentraegen-das-buch-von-work-watch

* DPD kann Prozess verhindern
Vor dem 1. Kammertermin der ehemaligen DPD-Subunternehmerin Eva Heredero gegen den Paketkonzern DPD haben sich beide Parteien auf einen Vergleich geeinigt. Frau Heredero zieht ihre Klage zurück, DPD setzt sie als Beraterin ein. Wie viel Geld geflossen ist, darüber schweigen beide Parteien. Wie auch im Buch „Die Lastenträger“ nachzules- en ist, ist damit die Kritik von Subunternehmern an den auftraggebenden Konzernen keinesfalls erledigt. Wir informieren weiter!

* Hilfskräfte in der Zeitung

Was passiert mit Beschäftigten, die diese Einlagen Nacht für Nacht in die Zeitung stecken. Jedenfalls, wenn sie als Angestellte der Firma STS (unter dem Firmendach von TMI Service GmbH) arbeiten. Zum Beispiel in Düsseldorf, für die Rheinische Post. Oder in Aachen, für die Aachener Zeitung. Zwei von 10 Standorten, in denen STS mit dieser Dienstleistung beauftragt wird. Für Zeitungen und Verlage erledigt das Unternehmen Zu- und Hilfsarbeiten, übernimmt Arbeitsbereiche in der Drucklegung und der An- und Ablieferung, die das Kernunternehmen gerne loswerden will und dafür am Ende weniger Geld zahlen möchte als bisher. So wirbt TMI auch...
Hier weiterlesen:
 
www.work-watch.de/2014/06/ststmi-im-zeitungsgeschaeft-einlegen-reinlegen

* Windmühlenhersteller Enercon auf antigewerkschaftlichem Kurs
Es entbehrt nicht der Komik: Da dreht der größte Windkrafthersteller Deutschlands seine Kreise und protzt — nicht völlig zu Unrecht — mit seinem Beitrag für die saubere Energiewende, drischt aber gleichzeitig mit allen Flügeln, die er so hat, auf aktive Gewerkschafter und Betriebsräte ein, fristlose Kündigungen inklusive. In Aurich beschloss sogar der Stadtrat mit Mehrheit klärende Gespräche mit der Enercon-Geschäftsführung, um sie von ihrem antigewerkschaftlichen Kurs abzubringen. Solidarität ist gefordert!
Hier weiterlesen:

www.work-watch.de/2014/08/enercon-eine-windmuehle-haut-um-sich

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Beste Grüße,
Albrecht Kieser

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VON: ALBRECHT KIESER






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