Solidarität gegen Betriebsrats-Mobbing

20.07.13
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von GEGEN BR-MOBBING

Flugblattaktion gegen Kündigung eines aktiven Betriebsrats bei Rhenus Logistics Mannheim

'Rhenus' ist einer der größten deutschen Logis- tik-Konzerne. 'Rhenus' profitiert davon, dass viele Unternehmen interne Dienste auslagern und fremd vergeben. Niedriglöhne und unge- schützte Arbeitsverhältnisse sind bei 'Rhenus' weit verbreitet.

Seit Anfang 2004 ist 'Rhenus' aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten und tariflos.

Unter anderem in Mannheim versucht das Management seit Jahren, mit allen Mitteln Betriebsratstätigkeit zu unterbinden. Die Firma hatte dem Kollegen Cano wegen seiner aktiven BR-Arbeit bereits unter fadenscheinigen Vorwänden gekündigt. Jedoch konnte Sebastian Cano seine Kündigungsschutzklage gegen 'Rhenus' vor dem Landesarbeitsge- richt durchsetzen. Seitdem versucht das Management mit Unterstützung der BR-Mehr- heit weiterhin, ihn durch Mobbing und zerstörerische Arbeitsbedingungen endgültig aus- zuschalten. Jetzt wurde Betriebsrat Cano erneut gekündigt.

Wegen der Kündigung des Kollegen Cano wird am Freitagmorgen bei 'Rhenus Logistics' Mannheim das folgende Flugblatt verteilt werden.

Im Flugblatt heißt es:

Solidarität mit Sebastian Cano!

Mobber fühlen sich wie Herrenmenschen, die keinen Widerspruch dulden.

Die Reaktionen auf das Verbreiten der Wahrheit über die skandalösen Zustände bei 'Rhenus' Mannheim sprechen für sich.

Betriebsleiter Ralf K. (Ehemann der Betriebsratsvorsitzenden) bedrohte letzten Donnerstag eine Kollegin, die vor dem Werkstor ein Info zum Mobbing gegen Betriebsrat Sebastian Cano verteilte. Im Betrieb sammelte er als erste „Amtshandlung“ eigenhändig alle verteilten Infos ein und forderte wütend von den Beschäftigten deren Aushändi- gung.

Neben Kranhold sind die Geschäftsleiter Ralf J. und Holger K. für das Mobbing ver- antwortlich. Besonders skandalös ist, dass die Betriebsratsmehrheit dem Vorgehen der Firma ausdrücklich zustimmt. Dazu kommt das von 'Rhenus' beauftragte „Rechts“-An- waltsbüro, das das Mobbing gegen Sebastian juristisch begleitet.

Hier spielt Geld für das Management keine Rolle. Es ist nur dann von Bedeutung, wenn es um das Nein zu Lohnerhöhungen und Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Be- legschaft geht.

Mobber machen solange weiter, bis ihnen das Handwerk gelegt wird. Es ist deshalb kei- ne Überraschung, dass sie bei 'Rhenus' den Psychoterror gegen Betriebsrat Sebastian Cano am 15. 7.2013 mit einer erneuten Kündigung fortgesetzt haben.

Damit soll bei 'Rhenus Logistics' Mannheim zum Schaden der Belegschaft eine aktive Betriebsratsarbeit verhindert werden.

Wegen der Klage gegen die Versetzung von Sebastian Cano auf einen „Sonder-Arbeits- platz“ hat das 'Rhenus'-Management seine Angriffe erneut verschärft. Gleichzeitig soll er im Vorfeld der nächsten Betriebsratswahlen ausgeschaltet werden.

Deshalb: Rote Karte für die 'Rhenus'-Mobber!

www.gegen-br-mobbing.de


VON: GEGEN BR-MOBBING






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