Manipulation zur Unmündigkeit und Integration

17.09.13
TheorieTheorie, News 

 

von Reinhold Schramm (Bereitstellung)

Aspekte zur geistigen Manipulierung der Bevölkerung durch die gesellschaftspolitische Administration der herrschenden Finanz- und Monopolbourgeoisie

»geistige Manipulierung: Form der ideologischen Machtausübung der imperialistischen Bourgeoisie unter den Bedingungen des  staatsmonopolistischen Kapitalismus; Ausdruck der zunehmenden Fäulnis und Labilität des Imperialismus. -

Die geistige Manipulierung ist der planmäßige, mit wissenschaftlichen Methoden geführte psychologische Krieg gegen das Denken, die Vernunft und die Gefühle, gegen jegliche auf den gesellschaftlichen Fortschritt gerichtete Entwicklung der Werktätigen mit dem Ziel, ihr Denken in das staatsmonopolistische Herrschaftssystem zu integrieren und sie im Sinne der aggressiven Politik des Imperialismus {...} ideologisch auszurichten. -

Ideologischer Hauptinhalt der geistigen Manipulierung ist der  Antikommunismus {...}, ihre materielle Grundlage die zunehmende Konzentration und Zentralisation der  Massenkommunikationsmittel, der Verlage u. a. das geistige Leben beeinflussender Institutionen in den Händen der aggressiven Teile des [Finanz- und] Monopolkapitalismus. -

Die geistige Manipulierung wird sowohl mit staatlichen als auch mit außerstaatlichen Mitteln betrieben. Dabei werden alle ideologischen Beeinflussungsmöglichkeiten (Massenkommuniskationsmittel, Bildungseinrichtungen u. a.) genutzt. Unter dem Deckmantel einer angeblich unbeschränkten Presse- und Meinungsfreiheit wird versucht, das Denk- und Urteilsvermögen von Millionen Menschen systematisch zu zerstören, sie zur geistigen Unmündigkeit zu verurteilen und zu willfährigen Untertanen zu erziehen, die keiner Kritik am staatsmonopolistischen Herrschaftssystem mehr fähig sind, die ökonomische Ausbeutung [u. a. Hartz-IV-Strafvollzug, „Rente mit 65-67-70", Minijobs, Niedriglohn, Leiharbeit, Zeitarbeit, Werkverträge, Altersarmut etc.] und politische Unterdrückung geduldig ertragen, die Pseudoideale dieses Systems als die ihrigen ansehen und sich für die imperialistische Politik missbrauchen lassen. -

Dabei erscheint sowohl die geistige Manipulation als auch die daraus resultierende Handlungsweise als „frei“ gewählte Entscheidung der Betroffenen. Gegen die geistige Manipulation wenden sich am konsequentesten die kommunistischen und Arbeiterparteien der imperialistischen Länder und {...} auch bürgerlich-demokratisch gesinnte Vertreter aus den verschiedenen Bereichen des geistig-kulturellen Lebens. Sie fordern eine demokratische Umgestaltung des Schulwesens, die Herstellung und Einhaltung des Rechts auf Presse- und Meinungsfreiheit und den Abbau aller staatlichen Maßnahmen, die diese Freiheiten einschränken, sowie die Zurückdrängung des Einflusses der Monopole auf die öffentliche Meinungsbildung und die Kultur.  imperialistische Massenkultur.«
[Eine modifizierte Übernahme, vgl.]

Quelle: Kleines Politisches Wörterbuch. Dietz Verlag Berlin 1973. Vgl.: geistige Manipulierung, S. 252-253.

 


VON: REINHOLD SCHRAMM (BEREITSTELLUNG)






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