Bürgerkrieg und Revolution in Deutschland: Konterrevolution und Sozialdemokratie vs. Arbeiterklasse. (Teil II)

31.08.10
TheorieTheorie, Arbeiterbewegung, TopNews 

 

von Heiner Rasmuss, bereitgestellt von Reinhold Schramm

Die Januarkämpfe 1919 in Berlin

Die Provokation Anfang Januar 1919 in Berlin


Die Stärke der revolutionären Bewegung des Berliner Proletariats hatte die Oberste Heeresleitung und deren mehrheitssozialistisches Aushängeschild, die Ebert und Noske, vor die Alternative gestellt: Zuschlagen oder völlige Isolierung der SPD in Berlin! Da man sich für das erste entschieden hatte, zog man nach Berlin und Umgebung die reaktionärsten Truppen (14), deren man habhaft werden konnte.

Am 4. Januar 1919 schrieb der Soldatenrat des Feldheeres bei der Obersten Heeresleitung, W’Höhe, an die Reichsregierung: „Die Auswahl der nach Berlin entsandten Truppen erfolgte ohne unsere Mitwirkung ... Vielmehr wählte man für Berlin Regimenter, die noch gänzlich von den alten Führern beherrscht und wohl auch zu jedem Zweck zu gebrauchen sind.“  In den letzten Dezembertagen waren die militärischen Vorbereitungen zum Januarputsch abgeschlossen. Somit konnten die politischen Vorbereitungen beginnen. Die angewandte Methode war Verleumdung und Korruption.

Der linke Unabhängige Emil Eichhorn wurde im November 1918 wie Ebert und Scheidemann vom Vollzugsrat eingesetzt. Im Januar 1919 stand er als Polizeipräsident von Berlin auf der Seite des revolutionären Proletariats. Am 1. Januar begann gegen Eichhorn ein Verleumdungsfeldzug, der von den „Politischen-Parlamentarischen Nachrichten“ eingeleitet wurde. Jedes Mittel war recht, von der Unterschlagung von Mehl und Fleisch bis zu einigen 10.000 RM für persönliche Zwecke, von riesenhaften Rüstungen bis zur Bezahlung durch „Moskauer“ Gelder war alles da, was zu der üblichen Hetze gegen fortschrittliche Persönlichkeiten gehört. Gleichzeitig bestach der SPD-Funktionär Anton Fischer einige Abteilungen der Sicherheitswehr, um sie unter sein Kommando zu bringen.(15) DieseVorgänge hätten aber niemals zum Anlass für die kommenden blutigen Auseinandersetzungen werden können, wenn Ebert und Noske es nicht darauf angelegt hätten.(16)

Eichhorn wollte sich nur der Entscheidung des sozialdemokratischen Zentralrates beugen, er bat um die Möglichkeit, sich gegen alle Vorwürfe schriftlich verteidigen zu dürfen, aber alle persönlichen Bemühungen um eine friedliche Lösung waren umsonst. Am 4. Januar 1919 wurde ihm kurz und bündig seine Entlassung mitgeteilt. Eugen Ernst (SPD) wurde zum Nachfolger ernannt.

 Am Nachmittag des 4. Januar 1919 kamen im Parteibüro der USPD in der Schicklerstraße die revolutionären Obleute und andere Arbeiterführer zur Beratung zusammen. Eichhorns Haltung, von seinem Posten nicht zurückzutreten, wurde unterstützt und ein Aufruf an das Berliner Proletariat beschlossen.

 Am Abend des 5. Januar 1919 kamen rund 70 revolutionäre Obleute, Mitglieder des Zentralvorstandes der USPD Berlin, Karl Liebknecht und Wilhelm Pieck als Vertreter der KPD (Spartakusbund), der Polizeipräsident Eichhorn und Dorenbach von der Volksmarinedivision im Polizeipräsidium zusammen. Die Sitzung stand unter dem Eindruck der überwältigenden Kampfdemonstration des Berliner Proletariats. Dorenbach gab einen Bericht über die militärische Lage in Berlin. Sein Bericht war ein Wunschbild, er entsprach aber nicht der Wirklichkeit.(17)

 Dorenbach, einer der Führer der Volksmarinedivision, berichtete, dass nicht nur die Volksmarinedivision, sondern auch alle übrigen Berliner Truppen hinter den revolutionären Obleuten ständen und bereit seien, die Regierung Ebert und Scheidemann mit Waffengewalt zu stürzen, dass ferner in Spandau Truppen mit Maschinengewehren und zwanzig Geschützen zum Kampf gegen die Regierung bereitstünden und dass schließlich die Garnison von Frankfurt an der Oder gegen die Regierung nach Berlin marschieren wolle. Wie sich später herausstellte, waren diese Meldungen unzuverlässig. Unter dem Eindruck der Massendemonstration und der falschen Informationen wurde eine gefährliche Fehlentscheidung getroffen, die den Sturz der Regierung Ebert-Scheidemann zum Ziel hatte. Aus diesem Grunde bildete man einen großen Provisorischen Revolutionsausschuss, der die Regierungsgeschäfte übernehmen sollte. Vorsitzende dieses Ausschusses wurden Ledebour, Liebknecht und Scholze. In dem Aufruf an die „Arbeiter, Soldaten und Genossen“ forderte man den Generalstreik und Massendemonstrationen. Der Beschluss zur Massendemonstration und zum politischen Streik, für die Rücknahme der Absetzung Eichhorns, für den Abzug der weißen Truppen Noskes und für die Bewaffnung des Proletariats war geschichtlich notwendig, denn das war die Garantie für die Erhaltung der Errungenschaften der Novemberrevolution. Es war jedoch ein Fehler, dass das revolutionäre Komitee darüber hinaus zum Sturz der Regierung Ebert-Scheidemann aufrief, weil dazu die Bedingungen nicht gegeben waren. Die Zentrale der KPD erkannte die Situation und verurteilte den Kampf um die Regierung. Die Unabhängigen mit Ledebour an ihrer Spitze bekamen schon einen Tag später Angst vor der eigenen Courage und nahmen am Kampf der Arbeiter, die sie selbst gerufen hatten, nicht teil. Dagegen kämpfte die Führung der KPD „mit Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Leo Jogiches, Wilhelm Pieck an der Spitze heroisch in den Reihen der Vorhut der Arbeiterklasse.“(18)
Die revolutionären Arbeiter griffen zu den Waffen.
 
Die Kampfdemonstrationen der Berliner Arbeiterklasse am 5. und 6. Januar 1919 und die Besetzungen

 Die Berliner Arbeiter erfuhren die Nachricht von der Absetzung Eichhorns erst in den Morgenstunden des 5. Januar. Für den Vormittag setzte die Berliner USPD in den Germaniafestsälen in der Chausseestraße eine Wahlversammlung an. Der Saal war zum Bersten voll. Es sprach Emil Eichhorn. Unter stürmischen Jubel der Versammelten rief er: „Ich habe mein Amt von der Revolution empfangen und ich werde es nur der Revolution zurückgeben.“(19) Der Ablauf ließ die kommenden Ereignisse ahnen. Immer wieder tönte der Ruf: „Nicht zurücktreten, Eichhorn, wir sind da!“ In Pankow rief Hermann Duncker in einer Versammlung der KPD zur Tat auf. Die rund 4.000 Menschen stimmten begeistert zu und beschlossen, an der Kampfdemonstration in der Siegesallee teilzunehmen. Als Rockstuhl (USPD), Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates in Pankow, eine Gegenversammlung organisieren wollte, konnte er sich nur mit Mühe vor den Arbeiterfäusten retten.

 Aus allen Richtungen marschierten riesige Demonstrationszüge in das Zentrum der Stadt. Das Straßenbild glich dem des 9. November 1918. Um 14.00 Uhr konzentrierten sich die Kolonnen in der Siegesallee. Arbeiter und Soldaten gaben der Demonstration das Gepräge. Vor allem beteiligten sich die Soldaten der jungen Jahrgänge. Überall traten Redner auf und erläuterten die Aufgaben der Demonstration. Auf dem Platz, auf dem Karl Liebknecht sprach, waren die meisten Menschen zu sehen. Hier vernahmen sie in packenden Worten, was sie selbst zu tun wünschten: „Bewaffnung der Arbeiter, Bildung der Roten Garde, Entwaffnung der Gegenrevolution!“(20). Um 14.30 Uhr formierte sich der endlose Zug. An der Spitze der Rote Soldatenbund, ihm folgten die jungen Jahrgänge 1898/99, Bund der Deserteure! Über ihren Köpfen leuchtete das Transparent mit der Forderung: „Wir verlangen sofortige Demobilisierung!“

 Die unübersehbare Menge zog durch die Bellevue- und Budapester Straße, durch das Brandenburger Tor die Linden entlang zum Schloßplatz. Am Brandenburger Tor gingen Flugblätter der Regierung in Flammen auf. Immer wieder wurden Rufe und Sprechchöre laut: „Nieder mit den Bluthunden Ebert-Scheidemann!“ - „Hoch Liebknecht und Luxemburg!“ „Hoch Eichhorn!“  Jeder Offizier und Soldat mit den alten Kokarden wurde angehalten und zum Abnehmen dieser Zeichen der Vergangenheit veranlasst.

 Den feldgrauen Kolonnen folgten die Jungarbeiter mit einem Spruchband: „Wir sind die junge Garde des Proletariats!“ In Hunderten von disziplinierten Gruppen folgten die Arbeiter und Arbeiterinnen aus den Berliner Betrieben Carl Flohr, Argus-Motoren, Knorrbremse, AEG und andere. Am Marstall wurden die aus den Fenstern winkenden Matrosen freudig begrüßt. Überall schlossen sich neue Demonstrationszüge an. Solche Massen hatte Berlin noch niemals auf den Straßen gesehen.

 Gegen Abend strömten die Menschen zum Alexanderplatz. Die Zugangsstraßen waren in ihrer ganzen Breite von den demonstrierenden Massen gedrängt voll. Von Häusern herab, von Straßenbahnwagen und Autos wurden Reden gehalten und Forderungen gestellt. „Wir schützen Eichhorn!“ „Nieder mit Hindenburg!“ Diese Rufe schwollen immer mehr an. Das lebhafte Einverständnis der Menge erhielt ein Transparent, das einen am Galgen hängenden Admiral darstellte. Vor dem Warenhaus Tietz drängten sich die Arbeiter und Soldaten um Wilhelm Pieck. Er wies darauf hin, dass die Reaktion gleichzeitig mit der Provokation gegen Eichhorn weiter vorstoße. Für die Oberste Heeresleitung bestehe kein Soldatenrat mehr. General Groener, der die für den Frieden kämpfenden Arbeiter Hundsfötter genannt habe, erklärte, dass für die Oberste Heeresleitung nur noch Hindenburg bürge. Protesttelegramme des Zentralen Soldatenrates waren der Regierung nicht einmal vorgelegt worden. General Reinhard ist zum preußischen Kriegsminister ernannt worden. - „Hört - hört“ -Rufe und Ausrufe der Entrüstung unterbrachen den Redner. Er erklärte weiter: „Und die Rechten Unabhängigen akzeptieren ihn, sie klagen nur: ein Zivilist wäre uns lieber gewesen. Reinhard bedeutet Krieg gegen die fortschrittlichen Kräfte, bedeutet offizielle Restaurierung und Militarisierung, wenn das arbeitende Volk sich nicht zur Wehr setzt.“ Pieck zeigte einen Ausschnitt der letzten Provokationen kaisertreuer Truppenverbände: „in Gotha hatten einrückende Verbände den Soldatenrat verhaftet, in Kreuznach demonstrierten Truppen unter schwarzweißroten Fahnen gegen den Soldatenrat, den sie für den Hunger verantwortlich machten. Dabei brachten die Offiziere Hochrufe auf den Kaiser aus. In Königshütte hatten kaisertreue Offiziere in eine Demonstration hineinschießen lassen; zwanzig Menschenleben und zahlreiche Verletzte waren die Opfer.“  

 In den gellenden Protestschreie mischten sich die Aufforderungen: „Schluss mit der Reaktion! Worauf wartet ihr noch?“ - Als Pieck dann den Generalstreikbeschluss bekanntgab, schlug ihm heller Jubel entgegen.(21)

 Vor dem Polizeipräsidium standen die Sicherheitswehren im Mittelpunkt des Interesses. Sie erklärten auf die hundertfach wiederkehrenden Fragen, dass sie sich auf die Seite der Arbeiter stellen wollen. Unter dem Eindruck der Kampfdemonstration verließen Anton Fischer und Eugen Ernst schleunigst das Polizeipräsidium, dessen Übergabe sie gerade von Eichhorn verlangt hatten. Dann sprachen Ledebour, Däumig, Liebknecht und Eichhorn. Ledebours beschwichtigende Worte stießen auf Entrüstung. Emil Eichhorn wurde ständig von Rufen unterbrochen: „Gebt uns Waffen! Wie lange wollt ihr noch warten?“ Eichhorn antwortete: „Wir werden euch rufen!“ Aber die Forderung nach Waffen verstärkte sich. „Wann? Macht endlich los! Auf was wartest du noch?“ Aber alle Fragen blieben unbeantwortet.

 Während der Reden schlichen sich Spitzel der Berliner Kommandantur unter die Arbeiter, sie nutzten die Kampfentschlossenheit der Masse wie das Zögern der Führer dazu aus, um die Besetzung des „Vorwärts“ -Gebäudes zu provozieren.

 Für die Berliner Arbeiter, die keinerlei Kampfaufgaben durch ihre Führer erhielten, kam der „Vorwärts“ aus verschiedenen Gründen für die Besetzung zuerst in Betracht. Die erneute Einnahme des „Vorwärts“ war aber militärisch nicht notwendig. Die organisierten Arbeiter empfanden, dass die SPD-Führung zu Unrecht im Besitz dieser Zeitung ist.

 Schon während des Krieges wurden „Redakteure der ,Vorwärts’ in ihrem Gebäude körperlich misshandelt, tätlich angegriffen“ (22), weil sie diese Arbeiterzeitung in den Dienst der Kriegspropaganda des kaiserlichen Deutschlands gestellt hatten. Am 25. Dezember 1918 zogen rund 500 organisierte Arbeiter zum „Vorwärts“, besetzten ihn und nahmen den provisorischen Druckbetrieb auf. Auf Beschluss der revolutionären Obleute wurde der Betrieb aber wieder zurückgegeben. Dafür verpflichtete sich die rechte Vorwärtsredaktion, ihre antiproletarische Tätigkeit öffentlich zu entschuldigen. Doch, wieder im Besitz der Zeitung, eröffnet Stampfer erneut den Verleumdungsfeldzug gegen das revolutionäre Proletariat.

 Am 5. Januar 1919 wurde der „Vorwärts“ erneut von Arbeitern eingenommen. Es war eine spontane Aktion, die dem Willen der revolutionären Arbeiter und Soldaten durchaus entsprach. Bis in die späten Abendstunden standen Hunderte von Menschen vor dem besetzten Gebäude. Große Stöße von Regierungsflugblättern wurden auf der Straße verbrannt.

 Bei der Einnahme einiger Gebäude im Zeitungsviertel haben ohne Zweifel Provokateure und Spitzel der Kommandantur mitgewirkt. Man würde aber nicht der Wirklichkeit, vor allem nicht der Kraft der revolutionären Bewegung entsprechen, wollte man all diese Maßnahmen auf das Konto der Spitzel setzen. Die Arbeiter waren bereit zu handeln. Durch das Zögern der Führer erhielten die Provokateure Wirkungsmöglichkeiten. Die Untersuchungen über die Spitzeltätigkeit haben dies bestätigt. Sie bringen den Beweis, dass die Regierung an einer unblutigen Beilegung des Konflikts nicht interessiert gewesen sein kann.

 Um 19.00 Uhr besetzten zwanzig Arbeiter und zwei Sicherheitswehrsoldaten das Wolffsche Telegraphenbüro. Um 23.00 Uhr wurden der Ullstein-Verlag und in der Nacht vom 5. und 6. Januar Mosse, Büxenstein und Scherl eingenommen. Dadurch konnten folgende bürgerliche Zeitungen vorübergehend nicht erscheinen: Berliner Tageblatt, Morgenzeitung, Volkszeitung, Vossische Zeitung, Morgenpost, B. Z. am Mittag, Lokalanzeiger und der Tag.

 „Jugendtrupps der Freien Sozialistischen Jugend“ beteiligten sich mit an den Aktionen. Sie wählten sich ihre eigene Kampfleitung, die aber nach einer kurzen Aussprache beschloss, „die Kampfabteilungen der Jungen Garde in die einzelnen Zeitungsgebäude abzukommandieren und sie der Kommandantur der besetzten Gebäude unterzuordnen bzw. Einzugliedern.“(23)

 Am 6. Januar zeigte sich das Berliner Proletariat in seiner ganzen unbesiegbaren Stärke. Der Generalstreik setzte mit voller Wucht ein. Alle größeren Betriebe lagen still, und das Geschäftsleben begann zu stocken. In den nördlichen Stadtvierteln hatte ein Großteil der Arbeiter den Generalstreik schon begonnen, ehe der Beschluss darüber bekanntgeworden war. Die Häuser in den Arbeitervorstädten prangten im roten Fahnenschmuck. Hier herrschte eine erregte, freudige Stimmung. Schon in den frühen Morgenstunden marschierten Kampfgruppen der Großbetriebe zu ihren Stellplätzen. In den Berliner Arbeiterbezirken wurden sie überall freudig begrüßt. Man rief ihnen zu: „Ist es endlich soweit? Schluss mit dem Verrat! An den Straßenkreuzungen verdichteten sich die Neugierigen zu Menschenknäueln, in denen Hochrufe auf Liebknecht, Rosa Luxemburg und Eichhorn aufbrausten.“ (24)

 Demonstrationen und Versammlungen fanden in ganz Berlin statt. Tausende von Arbeitslosen hatten sich auf den Treptower Spielwiesen und im Humboldthain sowie in der Siegesallee zusammengefunden. Ihre Forderungen waren: „Schluss mit der Regierung Ebert-Scheidemann. Sofortige Sozialisierung, besonders der dafür reifen Großindustrie. Mehrschichtensystem in den Großbetrieben. Alle Macht den Räten. Sicherheit für die führende Rolle der Volksmarinedivision. Das Auflösen der Suppe-Garde (25): Die Beschlagnahme aller Hamsterlager. Wohnraum für die Arbeiter und eine höhere Erwerbslosenunterstützung.

 Um 10.00 Uhr begann die größte Demonstration, die es bis dahin in Berlin gegeben hatte. Die gewaltigen Züge der Arbeiter und Soldaten können zusammen auf über eine halbe Million Teilnehmer geschätzt werden. Überall bewundert und stürmisch begrüßt wurden die riesigen diszipliniert marschierenden Blocks der Arbeiter von Schwartzkopff und AEG. Der Kern der Demonstranten formierte sich auf der Siegesallee, der Charlottenburger Chaussee, über das Brandenburger Tor hinaus bis auf die Straße „Unter den Linden“. Der Schritt der Regierung gegen Eichhorn hatte sie auf die Straße getrieben. Fahnen und Transparente hielten sie in den Fäusten. Entschlossenheit, das Äußerste zu wagen, war auf ihren Gesichtern zu lesen. „Hoch Liebknecht!“ „Hoch Luxemburg!“ „Hoch Eichhorn!“ Und „Nieder mit der Regierung!“ waren die immer erbitterter gerufenen Losungen. Vorüberfahrende Autos mit bewaffneten Arbeitern und Soldaten lösten überall Jubel und Begeisterung aus.

 Aber dieser Jubel war mehr und mehr verbunden mit der bangen Frage, was jetzt? Was soll getan werden? Instinktiv erfassten die revolutionären Arbeiter, dass demonstrieren und streiken jetzt nicht mehr genügte. Es war zu befürchten, dass ihnen die Initiative entglitt. Darum erhoben sie mit verbissener Entschlossenheit die Forderung: „Gebt uns Waffen! Gebt uns Waffen!“

 Damit erreichte der Protest seinen Höhepunkt. Anweisungen über Ziel und Aufgabe der Bewegung waren notwendig. Der Zeitpunkt zum handeln war gekommen. Aber der Provisorische Revolutionsausschuss tagte, beriet, zögerte und handelte nicht.  Ledebour selbst fuhr gerade in diesem entscheidenden Augenblick  - zu einer Beerdigungsfeier seiner Familie.

 Da die entscheidenden Fragen der Situation ungelöst blieben, die falsche Losung über den sofortigen Sturz der Regierung aber auf der Tagesordnung stehenblieb, zerfiel die eigentliche Kraft, die unbesiegbare Stärke des Proletariats, ihre Aktionseinheit. So wurden die an Zahl und Inhalt lächerlichen Gegendemonstrationen unter den Losungen: Ruhe, Ordnung, Freiheit, nicht wie ein Wattebausch hinweggepustet, sondern im Gegenteil, die von der Massenaktion hart bedrängten Konterrevolutionäre konnten sich erneut formieren, in aller Eile bewaffnen und erhielten eine Atempause. Jetzt entstand eine kurze Periode des Gleichgewichts der Kräfte.

 Im Gegensatz zu dem völlig versagenden Revolutionsausschuss strengten die revolutionären Arbeiter, die Kommunistische Partei und auch einige revolutionäre Obleute alle ihre Kräfte an, um der Situation Herr zu bleiben. Man begann, die Arbeiter systematisch zu bewaffnen. Aus den staatlichen Depots und Werkstätten in Spandau und Wittenau ließ man auf LKW Waffen nach Berlin transportieren.

 Kleinere Waffenbestände der Volksmarinedivision aus dem Marstall kamen hinzu. In den anderen Bezirken Berlins fielen die Waffendepots der Berliner Kommandantur in die Hände der Arbeiter. Im Marstall selbst herrschte reges Treiben. Die Arbeiter wurden bewaffnet; Lastautos mit ankommenden Waffen entladen.

 Auch im Polizeipräsidium verteilte man während des Vormittags Waffen. Kampfgruppen der Arbeiter wurden in einen Keller geführt. Dort mußte jeder einzelne seinen Namen, betrieb und Wohnort angeben. Dann erhielt er ein Gewehr. Bis zum Mittag hatten 3.000 Arbeiter Gewehre erhalten.

 Die Maßnahmen am 6. Januar 1919 und danach zeigen, dass jetzt nach den allerersten Anfängen eines Gesamtplanes gehandelt wurde. Ich vermute, dass die Initiative von Karl Liebknecht und Wilhelm Pieck ausging. Die folgende Übersicht soll den Unterschied zu den spontanen Besetzungen des Vortages veranschaulichen:

 Am späten Vormittag missglückte der Versuch, die Berliner Kommandantur zu nehmen. 300 Bewaffnete, die das Kriegsministerium erobern wollten, wurden zurückgeschlagen. Besetzt wurden das Haupttelegrafenamt, die Reichsdruckerei, die Eisenbahndirektion und die Pionierkaserne in der Köpenicker Straße. In der Eisenbahndirektion besetzte man sofort die Fernsprechzentrale, um Militärtransporte nach Berlin zu kontrollieren bzw. Zu verhindern.

 Die Besatzung des „Vorwärts“ wurde auf 1.000 und die von „Büxenstein“ auf 600 Mann verstärkt. In der Nacht vom 6. zum 7. Januar eroberten Matrosen und Zivilisten den Schlesischen Bahnhof. Vergeblich angegriffen wurden der Potsdamer Bahnhof, der Anhalter Bahnhof und eine Kaserne in der Wrangelstraße. Am 9. Januar griffen die Revolutionäre vergeblich den Bahnhof Strausberg an. Der Bahnhof Halensee, der am 10. Januar genommen werden sollte, widerstand dem Angriff. Jedoch fielen der Potsdamer und der Anhalter Bahnhof am 18. Januar 1919 in die Hände der Arbeiter.

 Wenn dieser Überblick auch nicht vollständig ist, so erfasst er doch die wichtigsten Ereignisse. Die getroffenen Maßnahmen der Arbeiter stellten den Versuch dar, die Ausgangspunkte für den zu erwartenden Kampf mit den konterrevolutionären Truppen militärisch zu verbessern und einige sichtbare Erfolge zu erzielen, die notwendig waren, die Massen der Arbeiter und Soldaten fest um das kämpfende Proletariat zu scharen. Der Versuch misslang vielfach im einzelnen, vor allem aber in der Gesamtaktion, die allzu deutlich improvisiert war. Die Gründe für das Versagen des Revolutionsausschusses sollen im nächsten Abschnitt behandelt werden.

 Das organisierte Vorgehen sowie die Anzahl der Kämpfenden, über die es sehr unvollständige Mitteilungen gibt, lassen eine weitere Schlussfolgerung zu. Es bildete sich ein kern von echten Revolutionären, die mit der KPD durch die gemeinsamen Kämpfe untrennbar verbunden waren. Die Anzahl dieser Kämpfer schätze ich auf rund 5.000. Hier finden die bereits angegebenen Zahlen Berücksichtigung. Darüber hinaus aber zählte ich die Kämpfer im Polizeipräsidium, in der Bötzow-Brauerei, der Bahnhofsbesatzungen und der Straßenkämpfe. Dazukommt noch, dass zum Beispiel von der Leitung des „Vorwärts“ wegen Versorgungsschwierigkeiten ein Teil der Besatzung jeweils auf 24 Stunden beurlaubt wurde.

 Den Kampf dieser vorbildlichen Proletarier beschreibend zu würdigen, soll im Folgenden meine Aufgabe sein.

 Während die Einnahme des „Vorwärts“ am 5. Januar nachweisbar spontan vor sich ging, wurden am 6. Januar Kampftruppen der Arbeiter dort hinbeordert. Diese setzten sich aus Arbeitern der Schwartzkopff-Werke, Neuköllner und Berliner Betrieben zusammen.

 Im Hof des „Vorwärts“ fanden die Neuankommenden einen stürmischen Empfang. Die Gruppen wurden sofort militärisch eingeteilt. Überall herrschte freudiges, erregtes, aber auch geordnetes Leben.

 Nachdem man einige Abenteurer entlarvte, die am 5. Januar mit in das Gebäude gekommen waren, bildete sich eine Leitung der Kämpfenden. Zum Revolutionsausschuss bestand eine Verbindung. Eichhorn selbst war am 6. Januar im „Vorwärts“. Die klarsten politischen Persönlichkeiten im „Vorwärts“ waren Braß und Haberland die an allen Leitungssitzungen teilnahmen. Die beiden waren mit dem militärischen Leiter Willi Ostermann, der aus dem Polizeipräsidium gekommen war, nicht zufrieden. Die Leitung selbst hatte folgende Arbeitsgebiete bestimmt: Komiteezentrale, Personenkontrolle, Löhnungskontrolle, Waffenverwaltung, Lebensmittelbeschaffung und Sachverwaltung. Die technische Leitung unterstand Haberland aus Neukölln und Zubeil, dem früheren Reichstagsabgeordneten und Mitglied der USPD. Die Redaktion setzte sich aus Fernbach, Möller und dem späteren Führer der Bayerischen Räterepublik Leviné zusammen. Dem Roten Soldatenbund unterstand die militärische Organisation. Durch seine Initiative wurden drei Kompanien gebildet. Die erste Kompanie, unter Knittel und Liebig, bestand nur aus Arbeitern der Schwartzkopff-Werke. In der zweiten und dritten Kompanie, unter Leitung von Vierow, Rentzsch und Schwaan, waren die Arbeiter aus den AEG-Betrieben und der Knorrbremse. Die Mannschaften wurden militärisch geübt, Signale verabredet, Probealarme gegeben, MG in Stellung gebracht und ein Schützengraben zum Patentamt hinüber gezogen. An einem MG-Kursus beteiligten sich auch die Frauen, die eine kleine Gruppe innerhalb der Besatzung ausmachten.

 Die Waffen beschaffte man aus dem Polizeipräsidium. Aus den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken waren Arbeiter mit Gewehren und Munition gekommen. Nach der Niederlage der „Vorwärts“-Besatzung erbeuteten die Nosketruppen 800 Gewehre und 16 MG. Ein armiertes Panzerauto, das die Revolutionäre im „Vorwärts“ selbst erbeutet hatten, gehörte zu der militärischen Ausrüstung.

 Die Leitung des „Vorwärts“ unternahm den Versuch, die Besatzungen des Presseviertels zu führen. Sie war zur militärischen Hilfe für andere Gebäude bereit und vor allem auch dazu in der  Lage. Diese Stellung des „Vorwärts“, als eines Zentrums der revolutionären Kräfte, war auch den Direktoren des Büxensteinverlages bekannt. Am 7. Januar versuchten sie bei Braß die Freigabe ihres Betriebes zu erlangen. Braß lehnte das ab. Am 8. Januar um 21.00 Uhr hatten Regierungstruppen einen vergeblichen Angriff auf die Druckerei der „Roten Fahne“ unternommen. Die „Vorwärts“-Besatzung schickte sofort militärische Hilfe; der Druck der „Roten Fahne“ war damit bis auf weiteres gesichert.

 Am 7. Januar traf im „Vorwärts“ die Nachricht von den Verhandlungsversuchen der USPD ein(26) Alle sahen sich verblüfft an. Einzelne Genossen stellten sich, wie von einem Schlage getroffen, rücklings an die Wand. Dann machte sich die Empörung in leidenschaftlichen Protesten Luft: „Wozu haben sie denn im Aktionsausschuss gesessen? Als Spione Noskes! An die Wand stellen, die Bande!“ - Der Genosse mit der Armbinde fasste sich zuerst wieder. Er erinnerte an die Kämpfe innerhalb der Bewegung der revolutionären Obleute und sagte: „Jetzt heißt es, den Kopf oben behalten. Die Betriebe werden wieder mit uns gehen!“

 Dann wurde Ledebours Verrat bekannt. Genossen kamen hereingestürzt: „was sagt ihr zu Ledebour?“ Sie sahen die herrschende Bestürzung und polterten los: „Die Regierung sitzt in der Wilhelmstraße im Kohlenkeller und betet, dass Noskes Truppen doch recht bald kommen möchten, und Ledebour -?“ Der Kampfgefährte mit der roten Armbinde stand gegen einen Papierstapel gelehnt. Er schlug sich mit der hand gegen die Stirn, die Mütze rutschte nach hinten: „Auch Ledebour!“ - Es klang wie das Stöhnen eines Verwundeten. Der Alte ging hinaus, seine Klage war fast lautlos: „Also auch Ledebour!“ Die Tür schlug knallend zu.

 Aber noch bestand ein festes Band zwischen den Arbeitern im „Vorwärts“ und den Arbeitern auf den Straßen. Aus den Demonstrationszügen des 7. und 8. Januar lösten sich immer wieder kleine Trupps oder auch einzelne Arbeiter, die sich der „Vorwärts“Besatzung anschlossen. Frauen brachten Brot, Kaffee und warmes Essen, in einigen Betrieben entstand eine Sammelaktion für die Kämpfer. Noch schlugen die Herzen der Berliner Arbeiter offen für ihren „Vorwärts“.

 Noch machten sie kein Hehl aus ihren Sympathien für die Revolutionäre und gegen die regierungstruppen. Aber immer noch demonstrierten sie ziellos in Berlin umher. Immer deutlicher wurde die Nutzlosigkeit des Umherziehens.

 Die Führer der USPD und der revolutionären Obleute verloren ihren Einfluss auf die Avantgarde des Proletariats. Hier galten nur noch die Kommunisten. In aller Munde war der Name Karl Liebknecht! Am 8. Januar kam er mit Wilhelm Pieck und Otto Franke in den „Vorwärts“. Sofort wurden sie von allen Seiten umringt. Rote Fähnchen wehten aus den Etagenfenstern. Auf dem Hof drängten sich die Arbeiter, Soldaten, Parteilose und die Mitglieder der USPD und KPD. Liebknecht gab eine kurze Einschätzung der Situation. Danach fragte er, ob die revolutionären Obleute und die Linken in der USPD auf der Höhe ihrer Aufgaben waren, welche Maßnahmen sie zur Sicherung der Revolution unternommen hätten? Eine Flut von rufen unterbrach ihn: „Nein! Nichts! Man muss die Weißen vertreiben!“ Liebknecht klagte die Führer der USPD an, dass sie täglich sechs- bis siebenhunderttausend Proletarier direktionslos in den Straßen umherdemonstrieren ließen. Er erklärte den Hintergrund der Verhandlungsbereitschaft der Regierung als eine Hinhaltepolitik, als ein Zeitgewinnen für die Sammlung konterrevolutionärer Truppen. Darum könne man sich nicht damit begnügen, die reaktionäre Presse zu besetzen, sondern müsse auch die Verwaltung und die Polizei beherrschen und die Produktion kontrollieren, damit sie wieder in gang komme. Jetzt, in dieser Situation, komme es darauf an, alle Kräfte zur Verteidigung der Revolution zusammenzufassen, denn ein Sieg über die Revolution käme der Neugeburt des Militarismus gleich. Liebknecht beendete seine Rede mit einem Appell, an die Stelle der Unfähigen neue Führer zu setzen. Seine letzten Worte waren: „Zertrümmert eure Feinde!“ Ein unbeschreiblicher Jubel erfüllte den Hofplatz. Fäuste reckten sich in die Höhe, Gewehre und Fahnen wurden in der Luft geschwenkt, überall waren die Rufe zu hören: „Liebknecht soll uns führen! Wir wollen angreifen!“

 Die revolutionäre Bewegung hatte die in Berlin stationierten Truppen nicht mitgerissen. Hier lag eine der wichtigsten Aufgaben des Revolutionsausschusses (27), der aber, wie überall, gänzlich versagte. Zwar kann man einige schüchterne Versuche auf diesem Gebiet registrieren, die aber schon aus der eigenen Hilflosigkeit der USPD-Führer erfolglos bleiben mußten. Dabei war die Situation günstig, um die Berliner Truppen zu gewinnen. Allein durch den Einfluss der revolutionären Massenbewegung hatte sich zum Beispiel der Fünferausschuss der republikanischen Soldaten mehrmals für neutral erklärt. Die Berliner Truppen, die von der Regierung den Befehl erhalten hatten, am 6. Januar um 9.00 Uhr mit scharfer Munition anzutreten, weigerten sich und erklärten: „... das machen wir nicht, wir schießen nicht auf unsere Brüder!“(28)

Am 6. Januar, um 12.00 Uhr, trat die zweite Kompanie des 6. Depots der Republikanischen Soldatenwehr an. Der Vertrauensmann, der Genosse Grünberg, gab einen Situationsbericht und fragte die Soldaten, auf welche Seite sie sich stellen wollen. Die stürmische und einmütige Antwort war: „Für die Arbeiter!“  Dieses allerdings einzige Beispiel weist auf die verpassten Möglichkeiten hin, auf einen weiteren ernsten Fehler, der auf das Schuldkonto der Führer dieser Bewegung, der USPD-Funktionäre und der revolutionären Obleute, zu setzen ist.

Ein Auszug: Gewehre in Arbeiterhand. Heiner Rasmuss: Die Januarkämpfe 1919 in Berlin.
Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, Berlin 1956.

Anmerkungen
14. Reichskanzlei 2500/4, Blatt 69.
15. „Illustrierte Geschichte der Revolution“, S. 270: Einer der Führer der Sicherheitswehr, Gerkens, erhielt für seine Abteilung für die letzte dezemberdekade 1918   29.000 Reichsmark.
16. A. Maerker, Vom Kaiserheer zur Reichswehr, Leipzig 1921, S. 64: Am Tage der Absetzung Eichhorns erschienen Ebert und Noske im Zossener Lager bei Maerker. Sie freuten sich, wieder richtige Soldaten vor sich zu sehen. Als sie die Truppen von allen Seiten mit klingendem Spiel in fester, strammer Haltung heranrücken sahen, beugte sich Noske zu Ebert herab, klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Sei nur ruhig, es wird alles wieder gut werden“.
17. „Rote Fahne“, K. Grünberg: Am Vormittag des 5. Januar sassen die Matrosen der Volksmarinedivision noch ahnungslos im Marstall und spielten Karten. Grünberg berichtete zu dieser Zeit Dorenbach zum wiederholten Mal, dass bei der Republikanischen Soldatenwehr höchstens mit wohlwollender Neutralität zu rechnen sei.
18. W. Ulbricht, Zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Bd. I, S. 38.
19. „Rote Fahne“ vom 6.1.1919.
20. Ebenda.
21. Jakob Weber.
22. Ledebourprozess, S. 512 f, Zeuge Ernst Meyer.
23. „Die Junge Garde“, Nr. 10, 1925.
24. Jakob Weber.
25. Die Suppe-Garde war eine reaktionäre Truppe ehemaliger Unteroffiziere.
26. Ledebourprozess, S. 65 ff: Am Abend des 6. 1. beschlossen die USPD-Leute im Revolutionsausschuss Verhandlungen mit der „eben gestürzten“ Regierung.
27. Liebknecht und Pieck waren seit dem 8. 1. nicht mehr Mitglieder des Revolutionsausschusses.
28. UdPL, B, S, 7, 802, Zeuge Stolt. Siehe S. 55.

In Folge: Führung und Verrat. Die Kämpfe.



VON: HEINER RASMUSS, BEREITGESTELLT VON REINHOLD SCHRAMM


Bürgerkrieg in Deutschland: Konterrevolution - Monarchisten, Bourgeoisie und SPD-Führung - vs. Arbeiterklasse. (Teil IV)  - 03-09-10 21:24
Bürgerkrieg in Deutschland: Konterrevolution - Monarchisten, Bourgeoisie und Sozialdemokraten - vs. Arbeiterklasse. (Teil III) - 01-09-10 21:26
Die Januarkämpfe 1919 in Berlin - 30-08-10 20:25




<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz