Marxistische Weltaneignung


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16.06.12
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von Jürgen Kuczynski - Reinhold Schramm (Bereitstellung)

Die Stellung der Wirtschaftsgeschichtsschreibung im Rahmen der Gesellschaftswissenschaften [1]

Die Rolle der Philosophie

»Wenn man, wie wir in diesem Band, die Geschichte einer Wissenschaft bzw. eines Teiles einer Wissenschaft untersuchen will, ist es notwendig, sich über den Charakter, die Position dieser Wissenschaft im Gesamtsystem der Wissenschaften klar zu werden. Darum fragen wir zunächst: Was ist die Stellung der Wirtschaftsgeschichte als Wissenschaft im Gesamtsystem der Wissenschaften? Was ist ihr Verhältnis zu den anderen Wissenschaften, vor allem zur Philosophie und zur Politischen Ökonomie? Was sind ihr Gegenstand, ihre Methode und ihr Ziel? Ist wie eine Wissenschaft oder nur eine Teilwissenschaft?

Die Wissenschaften wurden vor Marx und Engels stets entweder von der Religion bzw. Theologie oder von der Philosophie beherrscht. Im alten Ägypten und im europäischen Feudalismus dominierten Religion bzw. Theologie, in der Blüte Griechenlands galt als Königin der Wissenschaft die Philosophie. In der Renaissance gab es eine Doppelherrschaft von Philosophie und Religion, die im Kapitalismus wieder von der Alleinherrschaft der Philosophie abgelöst wurde.

Marx und Engels haben die Wissenschaften von der Domination der Philosophie im Sinne des Fällens von Richtersprüchen über einzelwissenschaftliche Fragestellungen befreit. Sie haben den Boden dafür bereitet, dass die Philosophie zur „reinen Lehre vom Denken“, zur Erkenntnistheorie, zur Gnoseologie wird – während sie aber gleichzeitig auf diesem Wirkungsgebiet weit effektiver arbeitet, von weit höherer Qualität ist.

So heißt es bei Engels in der alten Vorrede zum „Anti-Dühring“, die Marx natürlich sehr genau durchgelesen hat – hat er doch auch ein ganzes Kapitel für den Anti-Dühring zugesteuert: „Sind die Theoretiker (Philosophen – J. K.) Halbwisser auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, so sind es die heutigen Naturforscher tatsächlich ebensosehr auf dem Gebiet der Theorie, auf dem Gebiet dessen, was bisher als Philosophie bezeichnet wurde.“ [2]

Und in den „Notizen und Fragmenten“ zur „Dialektik der Natur“ bemerkt er: „Die Naturforscher fristen der Philosophie noch ein Scheinleben, indem sie sich mit den Abfällen der alten Metaphysik behelfen. Erst wenn Natur- und Geschichtswissenschaft die Dialektik in sich aufgenommen, wird all der philosophische Kram – außer der reinen Lehre vom Denken – überflüssig, verschwindet in der positiven Wissenschaft.“ [3]

Lenin hat diese Gedankengänge voll übernommen. In seinem Artikel „Karl Marx“ in Granats Lexikon schreibt er: „Der dialektische Materialismus ,braucht keine über den anderen Wissenschaften stehende Philosophie mehr’. Was von der bisherigen Philosophie noch bestehenbleibt, ist ,die Lehre vom Denken und seinen Gesetzen – die formelle Logik und die Dialektik’. Die Dialektik in der Marxschen ebenso wie in der Hegelschen Auffassung schließt aber in sich das ein, was man heute Erkenntnistheorie, Gnoseologie nennt, die ihren Gegenstand gleichfalls historisch betrachten muss, indem sie die Entstehung und Entwicklung der Erkenntnis, den Übergang von der Unkenntnis zur Erkenntnis erforscht und verallgemeinert.“ [4]

Wenn Lenin von der Philosophie des Marxismus spricht, so eben im Sinne einer breit angelegten Erkenntnistheorie. Dagegen sprechen und schreiben viele Marxisten überall in der Welt heute von der Philosophie des Marxismus-Leninismus im alten Sinne des Wortes Philosophie.

Sehen wir uns als Beispiel das vom Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und vom Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen der UdSSR herausgegebene Lehrbuch „Grundfragen der marxistisch-leninistischen Philosophie“, das 1971 auch in der DDR erschienen ist, an.

Dort findet sich unter der Überschrift „Raum und Zeit“ folgende Ausführung: „Jeder Gegenstand hat eine bestimmte Ausdehnung: Er ist lang oder kurz, breit oder schmal, hoch oder niedrig. Jedes Ding befindet sich inmitten der anderen Dinge an einem ganz bestimmten Ort. Körper haben einen Umfang und diese oder jene äußere Form. Jedes der Bewegungsformen der Materie ist notwendig mit einer Ortsveränderung von Körpern verbunden. In alledem findet die Tatsche ihren Ausdruck, dass Gegenstände im Raum existieren, dass der Raum eine Grundbedingung für die Bewegung der Materie ist. Der Raum ist eine objektive reale Existenzform der sich bewegenden Materie. Mit dem Raumbegriff wird das Nebeneinanderbestehen und die Entfernung der Körper voneinander, ihre Ausdehnung und ihre Lage zueinander erfasst . . .

 Die Zeit ist eine objektive reale Existenzform der sich bewegenden Materie. Sie charakterisiert die Reihenfolge, in der materielle Prozesse ablaufen, den Abstand verschiedener Prozessphasen voneinander, die Dauer und Entwicklung der Prozesse. ,In der Welt existiert nichts als die sich bewegende Materie, und die sich bewegende Materie kann sich nicht anders bewegen als im Raum und in der Zeit.’*“ [5]

Man kann auch sagen: diese Sätze gehören genau in dieser Formulierung in den Grundlagenteil eines Lehrbuchs der Physik. Verschwindet hier nicht die positive Wissenschaft in der Philosophie statt umgekehrt, wie Engels es (wenn wir von der „reinen Lehre vom Denken“ absehen) fordert?

Oder nehmen wir folgenden Text unter der Überschrift Die Produktionsverhältnisse“:

„Die Produktion war und ist stets gesellschaftliche Produktion. Indem die Menschen materielle Güter herstellen, treten sie in vielfältige Beziehungen zueinander, und nur im Rahmen dieser Beziehungen produzieren sie, existiert ihr Verhältnis zur Natur . . .

 Im Prozess der Produktion bilden sich zwischen den Menschen Beziehungen verschiedener Art heraus. So gibt es zum Beispiel Beziehungen, die durch die technische Arbeitsteilung zwischen Berufen bedingt sind. Es gibt Beziehungen zwischen den Abteilungen eines Betriebes, zwischen Werktätigen, die bestimmte miteinander im Zusammenhang stehende Arbeitsoperationen verrichten usw. Diese Beziehungen kann man als produktionstechnische Beziehungen bezeichnen. Sie werden unmittelbar durch die Technik, durch die Technologie und Produktionsorganisation bestimmt und können sich daher in kapitalistischen und in sozialistischen Betrieben nicht grundlegend voneinander unterscheiden.

 Anders verhält es sich mit den gesellschaftlichen Produktionsverhältnissen (den ökonomischen Verhältnissen). Ihr Charakter hängt davon ab, wem die Produktionsmittel in der Gesellschaft gehören oder, anders gesagt, wie das Eigentum an den grundlegenden Produktionsmitteln in der betreffenden Gesellschaft verteilt ist.“ [6]

Man kann auch sagen: diese Sätze gehören genau in dieser Formulierung in den Grundlagenteil eines Lehrbuchs der Politischen Ökonomie. Verschwindet hier nicht wieder die positive Wissenschaft in der Philosophie statt umgekehrt, wie Engels es (wenn wir von der „reinen Lehre vom Denken“ absehen) fordert?

Und noch ein letzter Auszug aus diesem Buch:

„Durch die Geschichte der Gesellschaft zieht sich seit dem Zerfall der Urgemeinschaft der Klassenkampf. ,Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen’*, so haben Marx und Engels die Hauptformen des Klassenkampfes vor der Entstehung des Kapitalismus charakterisiert. Die Epoche des Kapitalismus brachte eine weitere Verschärfung des Klassenkampfes mit sich, indem sie die Gesellschaft in zwei große Lager, zwei große Klassen – Bourgeoisie und Proletariat – spaltete . . .

 Der Klassenkampf weist die unterschiedlichsten Charakteristika und Formen auf . . .

 Die Formen des Klassenkampfes und die Formen der Klassenorganisation stehen in engem Zusammenhang. Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel des proletarischen Klassenkampfes. Das Proletariat führt seinen Kampf gegen den Kapitalismus in drei Hauptformen: als ökonomischen, politischen und ideologischen Klassenkampf.“ [7]

Man kann auch sagen: diese Sätze gehören genau in dieser Formulierung in den Grundlagenteil eines Lehrbuchs der Geschichte. Verschwindet hier nicht wieder die positive Wissenschaft in der Philosophie statt umgekehrt, wie Engels es (wenn wir von der „reinen Lehre vom Denken“ absehen) fordert?

Soll die marxistische Philosophie wirklich zugleich Naturwissenschaft, Politische Ökonomie, Geschichte, Lehre vom Denken sein?

Hier liegt meiner Ansicht nach eine falsche Identifizierung von Philosophie und Marxismus, von Philosophie und dem, was man allgemeine Weltanschauung nennt, vor, die durchaus den von Engels und Lenin hier zitierten Auffassungen von der Philosophie widerspricht.

Was sagt Lenin über den Marxismus? In seiner Schrift „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“ heißt es:

„Die Geschichte der Philosophie und die Geschichte der Sozialwissenschaft zeigen mit aller Deutlichkeit, dass der Marxismus nichts enthält, was einem ,Sektierertum’ im Sinne irgendeiner abgekapselten, verknöcherten Lehre ähnlich wäre, die abseits von der Heerstraße der Entwicklung der Weltzivilisation entstanden ist. Im Gegenteil: Die ganze Genialität Marx’ besteht darin, dass er auf die Fragen Antwort gegeben hat, die das fortgeschrittene Denken der Menschheit bereits gestellt hatte. Seine Lehre entstand als direkte und unmittelbare Fortsetzung der Lehren der größten Vertreter der Philosophie, der politischen Ökonomie und des Sozialismus.

Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist. Sie ist in sich geschlossen und harmonisch, sie gibt dem Menschen eine einheitliche Weltanschauung, die sich mit keinerlei Aberglauben, keinerlei Reaktion, keinerlei Verteidigung bürgerlicher Knechtung vereinbaren lässt. Sie ist die rechtmäßige Erbin des Besten, was die Menschheit im 19. Jahrhundert in Gestalt der deutschen Philosophie, der englischen politischen Ökonomie und des französischen Sozialismus hervorgebracht hat.“ [8]

Da die deutsche Philosophie die Welt dialektisch sah und somit auch die Theorie der Naturbewegung mit einschloss und da der französische Sozialismus ganz selbstverständlich den französischen Materialismus des 18. Jahrhunderts übernahm sowie gleichzeitig die Theorie der Geschichte der Menschheit mit umfasste, kann man sagen, der Marxismus ist die Wissenschaft von den Grundlehren der Bewegung der Materie in Natur und Gesellschaft.

Dabei gilt zu beachten: In der Natur stellen wir Veränderung oder auch Entwicklung fest, während wir die Bewegung in der Gesellschaft als Fortschritt (oder Rückschritt) bezeichnen. Das heißt, die Bewegung in der Natur ist wertneutral, während die Bewegung in der Gesellschaft von den Menschen, die die Gesellschaft bilden, geformt, bzw. Entscheidend beeinflusst und entsprechend gewertet wird.

Beide Bewegungen, die in Natur und in Gesellschaft, eint aber, dass sie dialektisch vor sich gehen. Und noch eines eint sie mehr und mehr: die Tatsache, dass die Natur in zunehmendem Maße vergesellschaftet wird, dass ihre Veränderungen immer stärker vom Menschen bestimmt werden – bisher nur auf der Erde, doch dringt der Mensch jetzt schon in das Weltall ein –, dass also die Veränderung in der Natur sich insofern ebenfalls in Fortschritt [- ? -] verwandelt. [- 1978 -]

Wir sprechen in diesem Zusammenhang von der marxistischen Weltanschauung und nennen sie eine wissenschaftliche Weltanschauung. Man sollte aber überlegen, ob dieser aus der deutschen bürgerlichen Philosophie übernommene Ausdruck Weltanschauung prägnant genug ist. Er scheint mir zu passiv: Wir schauen die Welt doch nicht einfach an. Denn indem wir sie anschauen, eignen wir sie uns doch zugleich schöpferisch an.

Auch scheint es mir zweifelhaft, ob der Marxismus nur eine wissenschaftliche Weltanschauung ist. Denken wir an die „Einleitung zur Kritik der Politischen Ökonomie“, in der Marx sagt: „Das Ganze, wie es im Kopfe als Gedankenganzes erscheint, ist ein Produkt des denkenden Kopfes, der sich die Welt in der ihm einzig möglichen Weise aneignet, einer Weise, die verschieden ist von der künstlerischen, religiösen, praktisch-geistigen Aneignung dieser Welt.“ [9] Es gibt also verschiedene Formen des Weltanschauens, der Weltaneignung!

Umfasst der Marxismus nun als Weltanschauung nur die denkende, die wissenschaftliche Aneignung der Welt? Ist der Mensch, der in einer wirklich umfassend entwickelten sozialistischen (im weitesten Sinne des Wortes) Gesellschaft aufgewachsen ist, der in einer nach wissenschaftlichen Erkenntnissen des entfalteten Marxismus aufgebauten Gesellschaft lebt [?], nicht in ganz anderer Weise auch befähigt, die Welt künstlerisch oder praktisch-geistig zu erfassen und sich anzueignen, als der Mensch in früheren Gesellschaftsordnungen? [- 1978 -] Natürlich ist er das! [J. K., 1978]

Man sollte daher vielleicht besser sagen: Der Marxismus ist die adäquateste wissenschaftliche Art der Aneignung der Welt, aber nur der marxistisch erzogene, in einer voll entwickelten sozialistischen Gesellschaft lebende Mensch ist auch fähig, sich die Welt künstlerisch und praktisch-geistig in höchst möglichem Maße anzueignen. Ja, es kann sein, dass er auch noch weitere Aneignungsformen, von denen wir uns heute noch keine Vorstellung machen können, erlernt, während er andere, wie heute schon die religiöse, als unbrauchbar geworden aufgibt [?]. Aber um welche Aneignungsformen es sich auch handelt, stets wird es der marxistisch gebildete Mensch sein, der jeder der verschiedenen Aneignungsformen, etwa der künstlerischen oder der praktisch-geistigen, die höchste Effektivität gibt. Das heißt also, etwa der Künstler ist in der Lage, seine künstlerische Perzeption zu schärfen, wenn er marxistisch gebildet ist.

Es scheint darum überlegenswert, den Begriff der Weltanschauung durch den der Weltaneignung [- marxistische Weltaneignung -] zu ersetzen und in den Marxismus nicht nur eine wissenschaftliche, sondern jede effektive Art der Aneignung, also zum Beispiel auch die künstlerische Art und Weise der Aneignung der Welt einzubeziehen.

Bei dem Ersatz des Wortes Weltanschauung durch Weltaneignung handelt es sich nicht nur um die Ersetzung eines Wortes durch ein anderes, besseres, sondern um eine grundlegende Frage.* -

Denn nur wenn wir von Aneignung sprechen, rückt die Aktivität des Menschen in den Vordergrund und damit auch die Methode der Aneignung. -

Es ist darum auch verständlich, dass Marx und Engels und Lenin dem Marxismus als Methode solch entscheidende Bedeutung beigemessen haben. In „Was sind die ,Volksfreunde’“ schreibt Lenin zum Beispiel: „Genauso, wie nun der Transformismus keineswegs den Anspruch erhebt, die ,gesamte’ Geschichte der Entstehung der Arten zu erklären, sondern nur den, die Methoden dieser Erklärung auf ein wissenschaftliches Niveau zu bringen, hat auch der Materialismus in der Geschichte nie den Anspruch erhoben, alles erklären zu wollen, sondern nur den, die nach einem Ausdruck von Marx (,Das Kapital’) ,einzig ... wissenschaftliche’ Methode zur Erklärung der Geschichte herauszuarbeiten**.“ [10]

Natürlich können wir noch nicht alles erklären, natürlich entwickeln wir Marxisten auch falsche Theorien und haben darum auch falsche Anschauungen – aber die Methode, die Marx entwickelt hat, führt, richtig gehandhabt, stets zu richtigen Resultaten. Darum sagt Lenin auch in der gleichen Schrift: „die Marxisten entlehnen der Marxschen Theorie vorbehaltlos nur die wertvollen Methoden, ohne die eine Aufhellung der gesellschaftlichen Verhältnisse unmöglich ist, und sehen folglich das Kriterium für die Beurteilung dieser Verhältnisse keineswegs in abstrakten Schemata und ähnlichem Unsinn, sondern darin, ob diese Beurteilung richtig ist und mit der Wirklichkeit übereinstimmt.“ [11]

Wie gar nicht selten misslingt uns die wissenschaftliche Aneignung der Welt stets von neuem müssen wir das Angeeignete überprüfen ... aber immer müssen wir dabei die einzig und stets richtige Methode anwenden, das System der Methoden, die Methodologie des Marxismus-Leninismus
[Hervorhebungen: R. S.]

Anmerkungen

1 Das Kapitel I ist eine erweiterte und verbesserte Fassung von „Die Position der Wirtschaftsgeschichte im System der Wissenschaften“ im „Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte“, 1976/II.
2 Marx/Engels, Werke, Bd. 20, Berlin 1962, S. 330.
3 Ebendort, S. 480.
4 W. I. Lenin, Werke, Bd. 21, Berlin 1960, S. 42. Vgl. dazu auch ebendort, Bd. 14, Berlin 1962, S. 96.
5 Grundfragen der marxistisch-leninistischen Philosophie, Berlin 1971, S. 79. Künftig zitiert als „Grundfragen“.
* W. I. Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus. In: Werke, Bd. 14, S. 171.
6 Ebendort, S. 294.
* Karl Marx/Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei. In: Marx/Engels, Werke, Bd. 4, S. 462.
7 Ebendort, S. 344 und 347.
8 W. I. Lenin, Werke, Bd. 19, Berlin 1962, S. 3 f.
9 Marx/Engels, Werke, Bd. 13, Berlin 1961, S. 632 f.
* »Selbstverständlich befürworten wir nicht, den Begriff der Anschauung an sich aufzugeben – nur sollte man ihn nicht verwenden, wenn Anschauung Aneignung gleichgesetzt wird.«
** Vgl. Marx/Engels, Werke, Bd. 23, Berlin 1962, S. 393 – J. K.
10 W. I. Lenin, Werke, Bd. 1, Berlin 1961, S. 137 f.
11 Ebendort, S. 189.

Quelle: Jürgen Kuczynski: Studien zu einer Geschichte der Gesellschaftswissenschaften. Zur Geschichte der Wirtschaftsgeschichtsschreibung, Akademie-Verlag Berlin 1978.

Vgl.: Die Rolle der Philosophie, in: Die Stellung der Wirtschaftsgeschichtsschreibung im Rahmen der Gesellschaftswissenschaften.

 


VON: JÜRGEN KUCZYNSKI - REINHOLD SCHRAMM (BEREITSTELLUNG)






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