“Weltfrauentag“


Bildmontage: HF

08.03.18
DebatteDebatte, Feminismus 

 

Von Reinhold Schramm

Gleichheit im Kapitalismus gibt es nicht!

»Ein Tag gegen den Alltag. Viele Menschen glauben, in Deutschland seien Männer und Frauen längst gleichberechtigt. Zwei Beispiele zeigen: Das stimmt nicht.«

Vgl. Spiegel-Online *

Kommentar

Gleichheit für Frauen im Kapitalismus gibt es nicht!

Aspekte, nicht nur zu der ostdeutschen Quote auf gut-geschmierte Wirtschafts-, Staats- und Ministerposten. Auch zu der aktuellen GroKo- und SPD-Diskussion für einem Ministerposten für die "ostdeutsche" Bezirks-Bürgermeisterin von Berlin-Neukölln.

Im Kapitalismus gibt es keine Gleichstellung der Frau!

Worin besteht die Eignung?

Alleine in der Frauenquote?

In der ostdeutschen Herkunft?

Ein Studium, eine Partei- und Beamtenkarriere reicht nicht für die Eignung!

Der Internationale Frauentag ist noch kein Nachweis für die Eignung des weiblichen Geschlechts. Ebenso wenig wie der Rest des Jahres für die Eignung des männlichen Geschlechts. So auch nicht für gehobene staatstragende Positionen!

Ein Studium und eine Parteikarriere sind kein Nachweis für Eignung. Zudem sorgte meistens der männliche Paternalismus der spezialdemokratischen ParteigenossInnen und ParteikameradInnen für die gut-geschmierte Wirtschafts-, Staats- und Beamtenkarriere.

Gleiches gilt so aber auch für die Mehrheit der männlichen und weiblichen Karrieristen und Opportunisten in bürgerlichen Parteien und Parlamenten, ebenso wie auf Regierungs-, Bürgermeister- und Ministerposten.

Die bundesdeutsche Administration im kapital- und staatstragenden Apparat repräsentiert nicht die sozioökonomische Mehrheit der weiblichen und männlichen Bevölkerung. Auch in keiner Weise die rund 40 Prozent der eigentumslosen Bevölkerung in Deutschland. Das sind immerhin rund 33 Millionen w/m Bundesbürger ohne Interessenvertretung in der bürgerlichen Gesellschaft und auch nicht im kapitalgebeugten Staats- und Beamtenapparat der Bundesrepublik. Nicht in den bürgerlichen Parteien, nicht in den gehobenen Amtsstuben der Beamtenschaft, auch nicht in Landesparlamenten und Landesregierungen. Ebenso wenig im Deutschen Bundestag und der Bundesregierung. Dementsprechend auch nicht auf den gut-geschmierten Ministerposten und sonstigen Beamtenpositionen in den Bundesministerien. Gleiches gilt so auch auf m/w Stadtrats-, Senatoren- und Bürgermeisterposten.

Es bedürfte schon der –weiblichen und männlichen– Emanzipation der Gesellschaft vom Kapitalismus!

 

* Vgl. Spiegel-Online am 8. März 2018:  Weltfrauentag.

Ein Tag gegen den Alltag. Ein Kommentar von Eva Horn.

www.spiegel.de/politik/deutschland/weltfrauentag-2018-bis-zur-wirklichen-gleichberechtigung-ist-es-noch-ein-weiter-weg-a-1196983.html

 

08.03.2018, Reinhold Schramm







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