Mietermobbing: Mieter sind heute rechtlos und vogelfrei!


Bildmontage: HF

17.10.18
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Von Reinhold Schramm

»BGH-Urteil: Wer der Mieterhöhung zustimmt, hat kein Widerspruchsrecht. Die Zustimmung zu einer Mieterhöhung sollten sich Mieter gut überlegen. Sie können diese später nicht widerrufen, urteilte der Bundesgerichtshof.«

Vgl. Spiegel-Online *

Info.- Kommentar

SPON, 17.10.2018, Nr. 1.

Psychoterror: Wer nicht zustimmt, der wird raus-gemobbt!

Die ungeschminkte, aber stets noch erfolgreich geleugnete Wahrheit. Hier am persönlichen Beispiel, als Mieter der Berliner Baugenossenschaft, in Berlin-Tempelhof Alt-Mariendorf:

Wer auf seine Rechte besteht erfährt die volle Wucht der Mobbing-Methoden des Vermieters. So auch persönlich seit Jahren im Konflikt mit der Berliner Baugenossenschaft e.G. Ein Hauswart der bbg und Mieter, belästigt seit Jahren durch häufig massive nächtliche Ruhestörungen. Alle Bemühungen um einvernehmliche Lösungen wurden dabei vom Klienten und Mitarbeiter der BBG und seinen Vorgesetzten in den Wind geschlagen. Fakten, die übermittelt wurden, wurden geleugnet und verdreht. Vom Opfer massiver nächtlicher Ruhestörungen wurde man zum Täter stilisiert.

In Folge der Beschwerden bei der örtlichen und zentralen BBG-Hausverwaltung, über nächtliche Ruhestörungen des Mitarbeiters und seiner nachtaktiven Gäste, wurden die übermittelten Fakten geleugnet und verdreht. Man wurde als Mieter und Beschwerdeführer, mit wiederholten Abmahnungen und der wiederholten Androhung der Kündigung der Wohnung massiv eingeschüchtert und bedroht.

Selbst die Berliner Baugenossenschaft (''Genossenschaft'') erweist sich in der Realität als eine Vereinigung der internen Familien- und bevorrechteten Vetternwirtschaft, von Mitarbeitern und selbst beim Vorstand, Hauptsitz im Nobelbezirk Berlin Zehlendorf, bei der Bekämpfung von berechtigten Anliegen des Mieters. Die stets mit massiver Leugnung und Androhungen von Maßnahmen und Kündigung beantwortet werden.

Bei der nächtlich anrückenden Ordnungspolizei findet man volles Verständnis, sie kennen die Methoden und Maßnahmen der Wohnungsvermieter selbst aus eigener Erfahrung in Berlin. Aber auch das zuständige Ordnungsamt und/bzw. Amtsgericht (in Kreuzberg, für den Teilbezirk Tempelhof) erweist sich hierbei als hilflos, wenn man keine Zeugen unter den anderen Mietern aufweisen kann.

P.S.: Hier hat auch die Einschüchterung bei der Mehrheit der Mieter, durch den desolaten und rechtlosen Berliner Wohnungsmarkt, seine erfolgreichen Früchte getragen. Die Zivilcourage der MieterInnen liegt mit dem Rücken auf dem Boden und strampelt ängstlich vor dem drohenden und angedrohten Wohnungsverlust mit den Füßen! Der Mieter ist entgegen allen amtlichen und politischen Verlautbarungen heute rechtlos! - Insbesondere in Großstädten wie Berlin.

 

Aber gewiss, wer Geld hat und einen Anwalt privat finanzieren kann, der hat diese Probleme nicht. Da hilft auch kein Mieterverein und auch keine Partei der Lobbyisten.

 

Vgl. Spiegel-Online, 17.10.2018: BGH-Urteil: Wer der Mieterhöhung zustimmt, hat kein Widerspruchsrecht. Die Zustimmung zu einer Mieterhöhung sollten sich Mieter gut überlegen. Sie können diese später nicht widerrufen, urteilte der Bundesgerichtshof.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mieterhoehung-bei-zustimmung-gibt-es-laut-bgh-kein-widerspruchsrecht-a-1233765.html

 

17.10.2018, Reinhold Schramm (Zusammenfassung)







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