Last Minute Wahlgedanken


Bildmontage: HF

19.05.19
DebatteDebatte, Politik, TopNews 

 

Aus Anlaß der EU- Wahlen  am 26. Mai 2019

Von Kurt Wolfgang Ringel

Statistiker und Teufel (Analog zu dem vorläufigen Wahlergebnis):

Ein Statistiker wird vom Teufel geholt. „Bin ich jetzt gestorben“, fragt dieser den Herrn der Hölle. „Im Prinzip ja“, antwortet der Teufel, „aber das ist nur das vorläufige teuflische Endergebnis.“

/*  0201-2007 */

Aufforderung zur Wahl:

Wählen Sie, was Sie wollen. Sie werden es in jedem Falle bezahlen.

/*  0401-2007 */

Wahl-Urnen

Der Name ist treffend, weil  die Meinung der meisten Wähler  in den Urnen endgültig  begraben ist.

/*  2001-2007 */

Wenn die Abgeordneten nur ihren Gewissen verantwortlich sind, sollte vor jeder Wahl gründlich geprüft werden, ob jeder Mandant ein Gewissen besitzt.

/*  1103-2007 */

Wahlen

In der Spaßgesellschaft werden nur Spaßvögel gewählt 

/*  0805-2007 */

 

Zu den Wahlen  im Bundesland Bremen:

Es kommt nicht darauf an, wer von den Bremer Stadtmusikanten Sieger wurde. Nein. Sie sind alle  vier  an der bekannten Tier-Pyramide beteiligt. Es kommt auf das Ensemble an, das in den nächsten Jahren  in dem Stadtstaat den Ton angibt. Und um pro-menschlich erfolgreich zu sein, ist ein gesitteter Einsatz von allen Bremer Stadtmusikanten  erforderlich.

/*  1405-2007 */

Viele Menschen haben bei der Wahl einen Fehler gemacht: Sie haben sich verstimmt.

/*  1007-2007 */

 

Zur Wahl gehen viele Menschen, Stimme abzugeben. Ich habe meine behalten.

/*  3007-2007 */

 

Mit der Wahl des Kuckuck zum Vogel des Jahres 2008 wurde in Deutschland  der (Spaß-)Vogel abgeschossen.

/* 0710-2007 */

Wahlen sind Arbeitsaufträge an die  Mandanten. Somit schlage ich vor, die Wähler  der Wahlkreise sind Verantwortlich für die Höhe der Diäten ihrer Mandanten. Diese erfolgt unbedingt nach dem Leistungsprinzip. Bei mangelhafter Arbeit  und bei  angerichteten Schäden   erfolgen Lohnabzug und Regreß lt. Gesetz.

/* 2711-2007 */

 

Für viele Wähler ist eine Wahl tatsächlich eine Stimmabgabe. Diese Wähler  sind anschließend unmündig gegenüber ihren  Abgeordneten und sie wehren sich dagegen nicht einmal. Sie geben blind und ohne Nachzudenken Sachen von sich, die sie weiterhin dringender als bisher benötigen. Ohne eigene Stimme  aber sind sie unmündig und sprachlos. Ihre  eigene politische Meinung haben sie schon Jahre vorher abgegeben; vielleicht hatten  nie eine.

/* 2711-2007 */

Woran wir erkennen, das bald wieder Wahlen sind?

Es lassen sich viele Politiker freiwillig aufhängen.

/* 2912-2007 */

 

Zu den Wahlen  und Wahlergebnissen im Freistaat Bayern:

Auch Kreuze allerorten können nicht verhindern, das in Bayern der Teufel los ist.

/* 0110-2008 */

Europawahlen 2009

Die Wahlplakate fast aller Parteien sind so leer und nichtssagend wie die meisten Reden der Politiker.

/* 1805-2009 */

Wähler müssen Wahlergebnisse  einfordern!

Zu den  „Wahlen und zu dem Wahlergebnis“

Wählen allein  ist unzureichend.  Jeder Wähler muß  zu seiner  Entscheidung stehen  und das  gewollte Ergebnis vehement verteidigen und selbst einfordern. In einem  Textilgeschäft  wählen wir  uns  doch auch keine Kleidung aus, und bezahlen  sie,  um die Sachen dann dem Gutdünken des Kaufhauspersonals  zu überlassen!

/* 0406-2009 */

 

Bei den Wahlen müßte  eine partielle Stimmteilung möglich sein.  Das sollte nach den von den Parteien  vertretenen Themen  möglich sein.   Die Themen werden  je nach Programmumfang auf die  Parteien aufgeteilt, die solch ein Programm besitzen.

So könnte auf einem Wahlzettel  stehen:  Umweltpolitik:  Linke  30 Prozent, Grüne  60 Prozent,  Rest 10 Prozent.

Aus den einzeln Punkten der Parteien zu definierten Punkten könnte  dann eine Zweitstimme  errechnet werde.  Analog zu der Prozente-Teilung  erhalten die Parteien  eine  analoge Anzahl von Parlamentssitzen.

/* 0706-2009 */

 

Der Wahlzettel  ist ein  Kassenbon, wofür die  gewählten Abgeordneten  anschließend  die  im Voraus bezahlte Leistung erbringen sollen.  Diese Leistungen werden bei den Abstimmungen an den Urnen meist  total überbezahlt.

/* 0706-2009 */

Vor den Wahlen sollten alle Menschen möglichst zugeknöpft herum laufen. Dann können ihnen die Politiker  nichts in die Taschen lügen.

/* 2906-2009 */

Auch Wahlen sind Wettbewerbe, sind Wettbewerbe  von Parteien um eine möglichst große  Stimmenanzahl der Wähler.

/* 2909-2009 */

Die Wähler sollten nach Landtags- und Bundestagswahlen die Möglichkeit haben, über die geschlossenen  Koalitionen abzustimmen. Nur so läßt sich der Wille der Wähler durch die Parteien nicht verfälschen.

/* 1110-2009 */

Wahlen

Bei Risiken und Nebenwirkungen denken Sie daran, dass sie diese   selbst gewählt haben.

/* 1610-2009 */

Was die bürgerlichen Parteien  nach den Wahlen machen:

Das Gerangel  und die Gier nach Macht ist nichts anderes als das Mobbing gegenüber den Wählern. Und dies, um entweder  ihre Macht zu sichern, oder um erneut an die Macht zu kommen

/* 1711-2009 */

Wahlen allein sind ungeeignet, etwas im Lande zu verändern. Sie sind  vergleichbar mit dem früher üblichen Probeschuß. Wird dieser  in einem  falschen Augenblicke verpatzt, muss man  jahrelang weiter damit leben, dass alles beim Alten bleibt.

/* 2301-2010 */

Seien Sie wählerisch, besonders bei Wahlen.

/* 0502-2010 */

Wahlen sind  so etwas wie der  früher geforderte  Probeschuß eines Jäger-Aspiranten. Der Schuß sagt nichts über die Fähigkeiten und Qualitäten  des Mandanten aus. 

/* 2305-2010 */

Was nutzt dem Menschen die freie Wahl, wenn er das Freiwild der Gewählten ist?

/* 1007-2010 */

Die Wahlen, die im Kapitalismus stattfinden, sind reine  Faschingswahlen; ein neuer Elferrat wird gewählt.  Und der Elferrat hat die totale  Narrenfreiheit im Lande und auch außerhalb.  Dem vor Glauben blinde Wahlvolk  bleibt  nur die Enttäuschung über  alle die Folgen,  die sie  sich durch die Wahl selbst angetan haben. Ja, was Hans nicht lernt, lernt der Wähler nimmer mehr.

/* 1007-2010 */

Die Regierungen sind die Zugpferde der Wirtschaft und Banken, also aller Reichen insgesamt. Sind diese Pferde kaputt, und müde, müssen sie ausgetauscht werden. Die dazu erforderlichen Poststationen  sind die Wahlen.

/* 1707-2010 */

Freie Wahlen  für Nichts

Wahlen sind doch eine Art Vertragsabschließung zwischen  Wähler und den Gewählten. Die  Bestätigung des Vertrages erfolgt an Wahlurnen. Ich habe noch niemals seit 1989/90 erlebt, dass sich die Abgeordneten den Aufträgen ihrer Wähler verpflichtet gefühlt hätten.

/* 0710-2010 */

Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die erreichten Prozente für Parteien bei Wahlen verraten, was die Wähler wirklich wollen. Oft/meist werden die Wähler bewusst getäuscht und betrogen über die Ziele und Absichten der Parteien. Und oft entscheiden sich die Menschen an den Wahlurnen gegenüber ihren eigenen Interessen.

/* 0902-2018 */

Ich verstehe das Regierungstheater nicht.

Es gibt doch eine Regierungsvereinbarung, den Koalitionsvertrag. Er ist für alle Koalitionspartner bindend. Zusätzlich gibt es das Grundgesetz und weitere Gesetze, die auch für Regierungen bindend sind. Und wer sich nicht an die geltenden Regeln und Gesetze hält, begeht Vertragsbruch. Vertragsbrüchige sind sofort aus der Regierung auszuschließen. 

     Alle Regierungsparteien sind Vertragspartner. Die Regierung ist eine Form der Genossenschaft. Jeder Koalitionsvertrag ist ein Pakt zu einer Genossenschaftsgründung auf Zeit. Wenn ein Partner in einer Regierungsgenossenschaft nicht mehr mitarbeiten möchte, bzw. dem Statut zu wider handelt, ist der Partner zur Verantwortung zu ziehen. Schlimmstenfalls hat er die Regierung zu verlassen.

     Partner können auch offen und ehrlich zugeben, in der Regierungsgenossenschaft nicht mehr mitarbeiten zu wollen. Zur Zeit wäre die CSU ein solcher Absprungs-Kandidat. Verläßt ein Koalitionspartner die Regierung, füllen die restlichen Koalitionäre die freigewordenen Stellen mit Politikern aus ihren Bereichen auf.

    Daß wäre eine sehr praktische Lehre für alle Parteien mit Regierungsambitionen, sich an den Koalitionsvertrag zu halten  oder nicht erst zu Wahlen anzutreten.  So kann in Zukunft Chaos in den Regierungen vermieden werden. 

/* 2906-2018 */

Bei den Wahlen müssen zwei Kammern gewählt werden, die beide gleichberechtigt sind:

a)       Die Volkskammer, sie vertritt alle Menschen, außerhalb und unabhängig von der Wirtschaft, Industrie und Militär

Die Volkskammer ist für alle Menschen, die friedenswillig sind, antiimperialistisch und die ohne Abstriche für die universellen Menschenrechte eintreten.

b)       Bundestag (auch Wirtschaftskammer genannt) für den Rest

 

Alle Ministerien etc. sind duplikat und paritätisch zu besetzen

/* 1410-2018 */

 

Betrachte ich die Parteien, so sollte   nicht nur von den Wahlen, sondern vom Wahlkrieg gesprochen werden. Den beteiligten Parteien, Parteien trifft hier voll zu, mit oder ohne Verbündete, geht es um Rohstoffe, um Landgewinn, sowie um Macht und um Profit.

     Diese Art Krieg paßt haargenau zu den Ursachen und Zielen aller anderen Kriege des Kapitalismus. Das sind Handelskriege, Wirtschaftskriege (Siehe William Morris).

    Es geht bei Wahlen nicht darum, das Leben von Menschen positiv zu verändern. Ziel ist bei Wahlen heute fast nur noch, anderen Parteien Prozente von Wählern, Terrain und Macht abzujagen. Die Wahlhelfer etc. Können deshalb mit militärischen Graden versehen werden. Demokratie ist dies nicht mehr zu nennen.

/* 1810-2018 */

 

 







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