Nieder mit den heuchlerischen Trump-Kritikern


Bildmontage: HF

11.06.17
DebatteDebatte, Internationales 

 

Von Max Brym

Donald Trump wirkt wie ein Reaktionär, er sieht aus wie ein Reaktionär, er handelt wie ein Reaktionär aber macht euch keine Sorgen er ist ein Reaktionär. Trump hat allerdings einen offensichtlichen Vorteil, er zeigt das offene brutale und obszöne Gesicht des Imperialismus. Er zeigt sich ohne jegliche Maskerade. Letzteres stört die pseudoliberale Bande in Presse, TV und Politik in der BRD. Es wird gegen Trump gewettert nicht weil er ein reaktionärer Rassist und Arbeiterfeind ist sondern weil er den Kapitalismus und Imperialismus offen zur Schau stellt. Er verzichtet mit seinem Macho- Gehabe auf jegliche Kosmetik. Dabei wird völlig unterschlagen wie reaktionär, die EU und besonders die deutsche Bourgeoise ist. Die deutsche Kanzlerin und die Medienmeute des deutschen Kapitals suhlen sich in ihrem angeblichen Humanismus. Spiegel Redakteure, ein Herr Jörges vom Stern, kritisieren den geplanten Bau der Mauer an der mexikanischen Grenze durch Trump. Diese Heuchler schweigen allerdings zum dreckigen Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Der deutsche Innenminister verbringt seinen Urlaub nicht in Afghanistan. Trotz der zerstörten deutschen Botschaft in Kabul soll weiter nach Afghanistan abgeschoben werden. Das Mittelmeer ist ein Meer des Todes. Die EU- Frontex drängt Schiffe im Mittelmeer ab. In der Tat Europa hat etwas viel wirkungsvolleres als eine Mauer gegen Flüchtlinge, das Mittelmeer als mörderische Grenze. Die Grenzsicherungsanlagen Mitglieds Bulgarien sind wesentlich exekutiver als all das was Trump mit seiner Mauer vorhat. Deutschland und Europa rüsten auf. Immer deutlicher wird das Streben der EU nach Hochrüstung und eigenständigem Militär. All dies versuchen zu verschleiern oder zu rechtfertigen. Sie verstecken sich hinter ihrer verlogenen Trump Kritik. Keinerlei Rolle spielt im öffentlichen Diskurs, dass die Selbstmordrate in Griechenland wesentlich höher ist als im EU Protektorat Kosova. Die Ursache lässt sich in den neoliberalen Spardiktaten in der deutsch dominierten EU finden. All dies spielt keine Rolle. „Mutti „soll zur Führerin der freien Welt werden. Die Kulturkritik an Trump ist für die herrschende Klasse in Deutschland ein billiger Vorwand, um wieder selbst imperiale Politik zu betreiben. Die Hasskommentare gegen Trump sind nur Ausdruck der zunehmenden ökonomischen Konkurrenz gegenüber den USA. Trump ist Protektionist. Das stört die deutsche Exportdampfwalze. Alles andere ist bürgerlicher Reklamekokolores für das Publikum. Trump will die negative Handelsbilanz der USA gegenüber Deutschland nicht hinnehmen. Die zwischenimperialen Differenzen nehmen zu. Für Linke darf es nicht darum gehen das angeblich fortschrittliche EU Projekt zu verteidigen. Trump hat TTIP zu den Akten gelegt. Es gibt aber immer noch verwirrte Linke welche gegen TTIP Projekt demonstrieren. Sie haben nicht erkannt dass der Hauptfeind nach Liebknecht im „ eigenen Land steht“. Einige sogenannte Linke sind dabei den Burgfrieden mit der deutschen Bourgeoise zu vollenden. Sie schwätzen immer noch, von der US- Kolonie Deutschland und pfeifen im nationalistischen Choral. Es geht aber darum die Revolution zu machen. Gegen Merkel, gegen Trump, gegen den Kapitalismus.







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