Aktivisten besetzen Hamburger Innenstadtplatz – Protestcamp gegen türkischen Angriffskrieg


Bildmontage: HF

12.10.19
BewegungenBewegungen, Internationales, Hamburg, TopNews 

 

Von IL

Dauerhaftes Protestcamp gegen türkischen Angriffskrieg

„Wir bleiben, bis der Krieg beendet wird!“

AktivistInnen haben um 18 Uhr den Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz besetzt, um dort ein dauerhaftes Protestcamp zu erreichten. Sie wollen so lange bleiben, bis der Krieg der Türkei in Syrien beendet wird.

Die AktivistInnen fordern mit ihrer Besetzung die Bundesregierung auf, die Zusammenarbeit mit der Türkei zu einzustellen und echten politischen und wirtschaftlichen Druck zu erzeugen: einen Stopp der Investitionen und harte Sanktionen.

„Wir bleiben hier, bis der Krieg gestoppt wird. Es kann nicht sein, dass die Türkei mit der Duldung der EU, USA und der NATO diese Verbrechen gegen eine demokratische und friedliche Region ausübt“, erklärt Sophia Leipert (Hamburg für Rojava).

„Dieser Angriffskrieg überschreitet eine moralische und politische Grenze. Rojava hat den IS bekämft und besiegt, sie darf nicht dem Islamisten Erdogan zum Fraß gegeben werden!“ so Ramazan Mendanlioglu (Hamburg für Rojava)

„Dieser Krieg muss sofort gestoppt werden. Jede wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit der Türkei muss jetzt eingestellt werden“, so Emily Laquer (interventionistische Linke): „Die Antikriegsbewegung wohnt ab heute in der Hamburger Innenstadt, wo man uns nicht mehr ignorieren kann.“

Seit dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien hatte es Spontandemonstrationen und Kundgebungen in der ganzen Bundesrepublik gegeben. Die AktivistInnen laden alle Hamburger*innen ein, an der Aktion teilzunehmen und sich mit ihnen aktiv für den Frieden einzusetzen.

 







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